Benito Escudero Blanco
Benito Escudero Blanco
Chardonnay
Benito Escudero Blanco
Reife Melone mit vanilligen Nüssen.
Im Glas zeigt sich ein klares, goldenes Strohgelb mit leicht schimmernden Reflexen. Die Farbe wirkt dicht, aber nicht schwer. Beim Schwenken zieht der Wein ruhige, ölige Kirchenfenster. Ein visuelles Versprechen auf Schmelz, Struktur und eine gewisse cremige Tiefe.
Die Nase öffnet sich warm und einladend. Reife Melone, gelber Apfel und saftige Aprikose stehen im Vordergrund. Dahinter schieben sich Honig, Vanille und ein Hauch geröstete Nüsse. Das wirkt nicht laut, sondern wie ein gut abgestimmtes Ensemble mit Tiefe und Balance.
Am Gaumen zeigt sich sofort dieser weiche, cremige Fluss. Die Textur erinnert an Zitronencreme mit feinem Zug. Eine dezente, aber präzise Säure hält dagegen und sorgt für Spannung. Der Wein bleibt lange präsent, ohne schwer zu wirken. Substanz trifft Trinkfluss.
Hier wird Chardonnay nicht einfach kopiert, sondern mit Viura intelligent geerdet. Der dezente Holzeinsatz bringt Struktur und Wärme, ohne zu dominieren. Die Balance zwischen Frucht, Cremigkeit und Frische wirkt präzise gebaut. Ein Rioja Blanco, der moderne Stilistik mit Herkunft verbindet.
Vier Generationen, eine Haltung: authentischer Rioja ohne Schnickschnack.
Wenn man das Wort «Familienweingut» irgendwo ernst nehmen kann, dann bei Escudero. Seit 1852 ist das Haus fest verwurzelt in Grávalos, einem kleinen Ort im östlichen Teil der Region. Was als Keller unter dem Elternhaus begann, ist heute ein Weingut mit Strahlkraft – geführt von vier Geschwistern, die unterschiedlicher kaum sein könnten, aber am Tisch denselben Wein einschenken: Jesús, María Ángeles, Amador und José María.
Für die Familie ist Tradition kein Museum, sondern ein Werkzeugkasten. Bei Escudero wird nicht rückwärts gejubelt, sondern nach vorne gearbeitet. Alte Reben, lebendige Böden, Betonbehälter im Keller, wenn’s der Textur hilft – hier wird experimentiert, aber nie zum Selbstzweck. Das Ziel: ehrliche Weine mit klarer Herkunft, ungekünstelt, langlebig, mit Profil.
Tempranillo, Garnacha, Graciano – das klassische Rioja-Handwerk steht bei Familie Escudero im Zentrum. Aber wer genau hinschmeckt, merkt: Hier steckt mehr drin. Amador Escudero hat sich auch in Navarra Land gesucht – nicht aus Langeweile, sondern weil dort Rebsorten wie Cabernet Sauvignon ihr ganz eigenes Spiel treiben dürfen. So entstehen Weine, die Rioja nicht kopieren, sondern weiterdenken. Was aus eigener Kraft wächst, sollte man nicht bremsen - so kommt es, dass die Familie mittlerweile knapp 200 Hektar Rebfläche mit seinen 4 Häusern mit jeweils eigenem Fokus bewirtschaftet. Kein Pappenstiel, gerade wenn alles Bio ist und von Hand geerntet wird.
Weitere Weine des Weinguts
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Benito Escudero Blanco
NV
Reife Melone mit vanilligen Nüssen.
Im Glas zeigt sich ein klares, goldenes Strohgelb mit leicht schimmernden Reflexen. Die Farbe wirkt dicht, aber nicht schwer. Beim Schwenken zieht der Wein ruhige, ölige Kirchenfenster. Ein visuelles Versprechen auf Schmelz, Struktur und eine gewisse cremige Tiefe.
Die Nase öffnet sich warm und einladend. Reife Melone, gelber Apfel und saftige Aprikose stehen im Vordergrund. Dahinter schieben sich Honig, Vanille und ein Hauch geröstete Nüsse. Das wirkt nicht laut, sondern wie ein gut abgestimmtes Ensemble mit Tiefe und Balance.
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Hier wird Chardonnay nicht einfach kopiert, sondern mit Viura intelligent geerdet. Der dezente Holzeinsatz bringt Struktur und Wärme, ohne zu dominieren. Die Balance zwischen Frucht, Cremigkeit und Frische wirkt präzise gebaut. Ein Rioja Blanco, der moderne Stilistik mit Herkunft verbindet.