Elektrischer Apfel auf nassem Stein.
Ein helles, blassgelbes Strohgold mit feinen grünlichen Reflexen blitzt im Glas, kristallklar, fast schon nervös glänzend. Die Beinchen laufen schnell und schlank herab, ein erster Hinweis auf Frische und Spannung, noch bevor überhaupt ein Tropfen die Zunge berührt und der eigentliche Auftritt beginnt.
In der Nase treffen grüner Apfel, saftige Zitruszeste und weiße Blüten aufeinander, dazu diese unverkennbare Chablis-Note: nasser Stein, fast wie an einem Kieselstrand nach dem Regen, mit einem Hauch Austernschale, der an eine frische Meeresbrise nach einem Sommersturm erinnert.
Am Gaumen schlank, geradlinig und elektrisch, die Säure hat Biss, fast salzig, wie ein Spritzer Zitrone auf frischen Austern. Trotzdem bleibt genug Substanz, um nicht dünn zu wirken, das Finale endet mineralisch-frisch und angenehm lang, fast schon fordernd.
Der Wein wächst auf den berühmten Kimmeridge-Kalkböden mit fossilen Austernschalen, biodynamisch bewirtschaftet nach Demeter-Standard, eine Seltenheit in Chablis. Die Reben stehen teils in der ummauerten Clos-Lage, die es seit dem Mittelalter gibt. Historisches Terroir trifft konsequente Biodynamie, eine Kombination, die in Chablis ihresgleichen sucht.
Château de Béru gehört seit dem 12. Jahrhundert derselben Familie und zählt damit zu den ältesten Weingütern Frankreichs. Im malerischen Dorf Béru, mitten im Herzen von Chablis gelegen, führt heute Athénaïs de Béru den Betrieb und hat ihn konsequent auf biodynamische Landwirtschaft umgestellt, ein mutiger Schritt, der Tradition und Innovation elegant verbindet.
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Elektrischer Apfel auf nassem Stein.
Ein helles, blassgelbes Strohgold mit feinen grünlichen Reflexen blitzt im Glas, kristallklar, fast schon nervös glänzend. Die Beinchen laufen schnell und schlank herab, ein erster Hinweis auf Frische und Spannung, noch bevor überhaupt ein Tropfen die Zunge berührt und der eigentliche Auftritt beginnt.
In der Nase treffen grüner Apfel, saftige Zitruszeste und weiße Blüten aufeinander, dazu diese unverkennbare Chablis-Note: nasser Stein, fast wie an einem Kieselstrand nach dem Regen, mit einem Hauch Austernschale, der an eine frische Meeresbrise nach einem Sommersturm erinnert.
Am Gaumen schlank, geradlinig und elektrisch, die Säure hat Biss, fast salzig, wie ein Spritzer Zitrone auf frischen Austern. Trotzdem bleibt genug Substanz, um nicht dünn zu wirken, das Finale endet mineralisch-frisch und angenehm lang, fast schon fordernd.
Der Wein wächst auf den berühmten Kimmeridge-Kalkböden mit fossilen Austernschalen, biodynamisch bewirtschaftet nach Demeter-Standard, eine Seltenheit in Chablis. Die Reben stehen teils in der ummauerten Clos-Lage, die es seit dem Mittelalter gibt. Historisches Terroir trifft konsequente Biodynamie, eine Kombination, die in Chablis ihresgleichen sucht.