Dunkle Amarena, feiner Zimt.
Tiefes Purpurrot mit violetten Reflexen, am Rand noch keinerlei Reifespuren. Das Glas wirkt fast undurchdringlich, wie Tinte in einem Fässchen auf einem alten Sekretär. Die Tränen ziehen breit und langsam, hier kündigt sich Kraft an: 16,5 Prozent und jede Menge Extrakt.
Getrocknete Kirsche, Amarena und Zwetschge, dazu Zimtstange, Muskat und ein Hauch Espresso. Das riecht nach einer Hofküche im Herbst, in der gerade Zwetschgen mit Zimt eingekocht werden. Jung und primärfruchtig, noch ein wenig verschlossen, aber mit sichtbar enormen Reserven unter der Oberfläche.
Kraftvoll, jung und noch ungestüm: Die Tannine packen fest zu, die Säure hält kräftig dagegen und gibt dem Wein Spannung. Amarena, Zwetschge und Muskat, dazu ein würziger, langer Abgang. Jetzt mit Karaffe und Geduld, oder man lässt ihn noch Jahre im Keller reifen.
Vergoren wird mit lebenden Hefekulturen statt Trockenhefe, rund drei Wochen im Stahl mit nur wenigen Umpumpvorgängen, damit die Extraktion sanft bleibt. Danach lange Reife im Holz und im Stahl, mit wenig Schwefel. Besonders: die Magnum. Im großen Format reift dieser Amarone langsamer und noch harmonischer.
Die Familie Anselmi lebt dort, wo ihre Reben stehen: im Val di Mezzane, umgeben von Haselnuss- und Eichenwäldern, Olivenhainen und alten Weinbergen. Wer mag, übernachtet direkt auf dem Gut im Bio-Agriturismo. Sohn Marco wird bereits im Weinberg angelernt, die vierte Generation steht damit schon ungeduldig in den Startlöchern.
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Amarone della Valpolicella Magnum
Dunkle Amarena, feiner Zimt.
Tiefes Purpurrot mit violetten Reflexen, am Rand noch keinerlei Reifespuren. Das Glas wirkt fast undurchdringlich, wie Tinte in einem Fässchen auf einem alten Sekretär. Die Tränen ziehen breit und langsam, hier kündigt sich Kraft an: 16,5 Prozent und jede Menge Extrakt.
Getrocknete Kirsche, Amarena und Zwetschge, dazu Zimtstange, Muskat und ein Hauch Espresso. Das riecht nach einer Hofküche im Herbst, in der gerade Zwetschgen mit Zimt eingekocht werden. Jung und primärfruchtig, noch ein wenig verschlossen, aber mit sichtbar enormen Reserven unter der Oberfläche.
Kraftvoll, jung und noch ungestüm: Die Tannine packen fest zu, die Säure hält kräftig dagegen und gibt dem Wein Spannung. Amarena, Zwetschge und Muskat, dazu ein würziger, langer Abgang. Jetzt mit Karaffe und Geduld, oder man lässt ihn noch Jahre im Keller reifen.
Vergoren wird mit lebenden Hefekulturen statt Trockenhefe, rund drei Wochen im Stahl mit nur wenigen Umpumpvorgängen, damit die Extraktion sanft bleibt. Danach lange Reife im Holz und im Stahl, mit wenig Schwefel. Besonders: die Magnum. Im großen Format reift dieser Amarone langsamer und noch harmonischer.