Dichte Rosine trifft Schokolade.
Ein tiefes, fast undurchsichtiges Granatrot mit rubinen Reflexen am Rand, dicht und kraftvoll schon im ersten Blick. Die Tränen ziehen breit und träge an der Glaswand herab, fast ölig, ein deutliches Signal für Konzentration, Alkohol und die typische Amarone-Fülle.
In der Nase eingekochte Kirsche, Rosinen und getrocknete Feige, dazu dunkle Schokolade und ein Hauch Balsamico. Erinnert an ein Glas Portwein neben einem Teller getrockneter Früchte, mit warmen Gewürznoten von Zimt und einem Hauch Tabak, der im Hintergrund mitschwingt.
Am Gaumen wuchtig, warm und samtig, fast schon opulent, wie ein schwerer Samtmantel im Winter. Die Süße der getrockneten Frucht trifft auf würzige Tiefe, der Alkohol wärmt spürbar, aber ohne zu brennen. Das Finale zieht lang, dicht und beeindruckend nach.
Die Trauben trocknen nach der Lese rund drei Monate auf Holzgittern, bevor sie gepresst werden, klassische Appassimento-Methode. Das konzentriert Zucker, Aromen und Extrakt enorm. Der Ausbau erfolgt in großen Holzfässern über zwei Jahre. Diese traditionelle Handarbeit auf kleiner Fläche macht ihn zu einem ehrlichen Amarone.
Luca Anselmi bewirtschaftet sein Weingut Falezze in den Hügeln von Marano di Valpolicella, mitten im klassischen Amarone-Gebiet. Wenige Hektar, steile Terrassen, viel Handarbeit, das ist das Prinzip. Statt auf große Mengen zu setzen, fokussiert sich der Betrieb auf Qualität und Tradition, mit selbst getrockneten Trauben und einem klaren Bekenntnis zu autochthonen Rebsorten.
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Amarone della Valpolicella
Dichte Rosine trifft Schokolade.
Ein tiefes, fast undurchsichtiges Granatrot mit rubinen Reflexen am Rand, dicht und kraftvoll schon im ersten Blick. Die Tränen ziehen breit und träge an der Glaswand herab, fast ölig, ein deutliches Signal für Konzentration, Alkohol und die typische Amarone-Fülle.
In der Nase eingekochte Kirsche, Rosinen und getrocknete Feige, dazu dunkle Schokolade und ein Hauch Balsamico. Erinnert an ein Glas Portwein neben einem Teller getrockneter Früchte, mit warmen Gewürznoten von Zimt und einem Hauch Tabak, der im Hintergrund mitschwingt.
Am Gaumen wuchtig, warm und samtig, fast schon opulent, wie ein schwerer Samtmantel im Winter. Die Süße der getrockneten Frucht trifft auf würzige Tiefe, der Alkohol wärmt spürbar, aber ohne zu brennen. Das Finale zieht lang, dicht und beeindruckend nach.
Die Trauben trocknen nach der Lese rund drei Monate auf Holzgittern, bevor sie gepresst werden, klassische Appassimento-Methode. Das konzentriert Zucker, Aromen und Extrakt enorm. Der Ausbau erfolgt in großen Holzfässern über zwei Jahre. Diese traditionelle Handarbeit auf kleiner Fläche macht ihn zu einem ehrlichen Amarone.