L'As de Grelot 2023
L'As de Grelot
Malbec
L'As de Grelot
Brombeere mit Zedernholzaroma.
Im Glas zeigt sich der L’AS Rouge dicht und tiefrot, fast tintig, mit violettem Schimmer am Rand – wie Samt unter Spannung. Das ist kein Leisetreter im Anzug, sondern ein Bordeaux, der schon beim Einschenken klarmacht: Hier kommt Substanz, nicht nur Stil.
In der Nase dunkle Waldfrüchte satt – Brombeere, schwarze Pflaume und ein Hauch Cassis. Dazu rauchige Eiche, ein Spritzer Espresso und eine Prise Zedernholz. Erdige Untertöne schimmern durch – wie ein nasser Waldboden nach Sommergewitter. Keine Opulenz, sondern gezielte Tiefe.
Dicht, saftig und mit sattem Druck am Gaumen. Die Frucht bleibt dunkel, fast geheimnisvoll. Feinkörnige Tannine geben Struktur, die Säure hält das Ganze unter Spannung. Der Abgang zieht sich lang wie ein Gespräch, das hängen bleibt – mit Zedernwürze und feiner Bitterschokolade.
Die Cuvée aus Malbec und Merlot stammt aus den kiesigen Böden rund um Blaye, wo Atlantiknähe für Frische sorgt. Der Wein reift teils im Holz, teils im Stahltank – das gibt ihm Charakter ohne dick aufzutragen. Kraft trifft Kontrolle – kein Muskelspiel, sondern Muskel mit Hirn.
Family Bordeaux with the river wind at its back since 1920.
Château Haut-Grelot did not start out as a grand estate, but as a small farm in the hamlet of Les Grelots (German: the bells - also visible on today's label). In the 1920s, Julien's great-grandfather and grandfather grew wine and raised cattle alongside it. In 1927, the crucial puzzle piece was added: their own well, which connected everything. In 1975, Joël Bonneau, Julien's father, took over, switched entirely to viticulture, and opened the door to direct sales in 1981. The idea behind it is simple: wine should regain a face and a conversation.
Today, Julien Bonneau and his sister Céline run the estate in the fourth generation. Approximately 67 hectares, of which about 25 hectares are white and 42 hectares are red. The grape variety palette ranges from Sauvignon Blanc, Sémillon, and Muscadelle to Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, and Malbec. In the cellar, modern equipment meets a deliberately artisanal approach. Julien likes to speak of a balance between innovation and tradition. Technology is a means to an end, not the style.
Precise work is done in the vineyard: debudding, leaf removal, green harvesting, intentionally keeping yields low. This way, the grapes hang more loosely, get more sun and air, and ripen more calmly.
The terroir plays like a two-part harmony. Close to the Gironde estuary: sandy-gravelly slopes for juice and energy. Further inland: sandy-clay-loamy soils that add structure. The result: aromatic, fine white wines and fruity, powerful red wines with silky tannins. Bordeaux, but with more river wind at its back.
Weitere Weine des Weinguts
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L'As de Grelot
2023
Brombeere mit Zedernholzaroma.
Im Glas zeigt sich der L’AS Rouge dicht und tiefrot, fast tintig, mit violettem Schimmer am Rand – wie Samt unter Spannung. Das ist kein Leisetreter im Anzug, sondern ein Bordeaux, der schon beim Einschenken klarmacht: Hier kommt Substanz, nicht nur Stil.
In der Nase dunkle Waldfrüchte satt – Brombeere, schwarze Pflaume und ein Hauch Cassis. Dazu rauchige Eiche, ein Spritzer Espresso und eine Prise Zedernholz. Erdige Untertöne schimmern durch – wie ein nasser Waldboden nach Sommergewitter. Keine Opulenz, sondern gezielte Tiefe.
Dicht, saftig und mit sattem Druck am Gaumen. Die Frucht bleibt dunkel, fast geheimnisvoll. Feinkörnige Tannine geben Struktur, die Säure hält das Ganze unter Spannung. Der Abgang zieht sich lang wie ein Gespräch, das hängen bleibt – mit Zedernwürze und feiner Bitterschokolade.
Die Cuvée aus Malbec und Merlot stammt aus den kiesigen Böden rund um Blaye, wo Atlantiknähe für Frische sorgt. Der Wein reift teils im Holz, teils im Stahltank – das gibt ihm Charakter ohne dick aufzutragen. Kraft trifft Kontrolle – kein Muskelspiel, sondern Muskel mit Hirn.