Sizilianische Zitrone, Mandelblüte.
Helles Strohgelb mit grünen Lichtern, klar und frisch wie Wasser aus einem sizilianischen Dorfbrunnen. Nichts Schweres, nichts Holziges, nur leuchtende Jugend. Beim Schwenken zeigt er sich leicht und beweglich, ein Weißer, der ganz offensichtlich für heiße Tage gemacht wurde.
Zitrone, Honigmelone und grüner Apfel, dazu Mandelblüte, Kamille und ein Hauch mediterraner Kräuter. Das riecht nach einem Vormittag auf dem Mercato del Capo in Palermo, zwischen Zitronenkisten und Kräuterbündeln. Sizilien, aber nicht schwer: eher kühle Brise als drückende Mittagshitze.
Leicht, frisch und knackig, mit lebendiger Säure und einer feinen Salzigkeit im Abgang. Zitrus und Apfel geben den Ton an, Mandel sorgt für einen zart herben Schlusspunkt. Kein Wein zum Philosophieren, sondern zum Einschenken, Anstoßen und gleich noch einmal Nachschenken.
Catarratto, Inzolia und Grecanico, drei autochthone Sorten Siziliens, dazu ein Tropfen Chardonnay. Kühle Gärung im Stahl bei 14 bis 16 Grad, keine Malo, drei Monate im Stahltank. Besonders: ein Klassiker, der seit über sechzig Jahrgängen das Gut Regaleali im Glas vertritt.
Regaleali ist ein Kosmos für sich: fast 600 Hektar im Herzen Siziliens, verteilt auf sechs Hügel zwischen 450 und 850 Metern, mit zwölf verschiedenen Bodentypen. Seit 1830 im Besitz der Familie Tasca, entsteht hier jeder Wein ausschließlich aus Trauben des eigenen Guts, heute aus beeindruckenden 25 Rebsorten.
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Helles Strohgelb mit grünen Lichtern, klar und frisch wie Wasser aus einem sizilianischen Dorfbrunnen. Nichts Schweres, nichts Holziges, nur leuchtende Jugend. Beim Schwenken zeigt er sich leicht und beweglich, ein Weißer, der ganz offensichtlich für heiße Tage gemacht wurde.
Zitrone, Honigmelone und grüner Apfel, dazu Mandelblüte, Kamille und ein Hauch mediterraner Kräuter. Das riecht nach einem Vormittag auf dem Mercato del Capo in Palermo, zwischen Zitronenkisten und Kräuterbündeln. Sizilien, aber nicht schwer: eher kühle Brise als drückende Mittagshitze.
Leicht, frisch und knackig, mit lebendiger Säure und einer feinen Salzigkeit im Abgang. Zitrus und Apfel geben den Ton an, Mandel sorgt für einen zart herben Schlusspunkt. Kein Wein zum Philosophieren, sondern zum Einschenken, Anstoßen und gleich noch einmal Nachschenken.
Catarratto, Inzolia und Grecanico, drei autochthone Sorten Siziliens, dazu ein Tropfen Chardonnay. Kühle Gärung im Stahl bei 14 bis 16 Grad, keine Malo, drei Monate im Stahltank. Besonders: ein Klassiker, der seit über sechzig Jahrgängen das Gut Regaleali im Glas vertritt.