Cremige Zitrusnote mit gerösteter Haselnuss.
Ein helles, glänzendes Gold mit zartem Grünschimmer, strahlend und klar wie ein sonniger Herbsttag im Weinberg. Im Glas wirkt er dicht und ölig, die Tränen ziehen breit und langsam herab, ein erster Hinweis auf Textur und Reife, bevor man überhaupt daran gerochen hat.
In der Nase geröstete Haselnuss, exotische Mango, frische Butter und weiße Blüten, dazu ein Hauch Brioche, fast wie Duftschwaden vor einer Pâtisserie in Paris am frühen Morgen. Zitrusfrische und ein feiner Feuersteinton geben ihm zusätzlichen Fokus, statt in reiner Fülle zu versinken, wie es viele klassische Meursaults tun.
Am Gaumen cremig, aber mit spürbarem Rückgrat, die Säure hält dagegen und verhindert, dass er ins Plumpe abdriftet. Die Textur erinnert an geschmolzene Butter auf warmem Baguette, während das Finale mineralisch, lang und mit einem Hauch gerösteter Mandel ausklingt.
Le Tesson liegt an der Grenze zu Volnay, wo die Böden steiniger und die Weine strukturierter werden als im typischen, oft üppigen Meursault. Domaine Darviot-Perrin baut den Wein schonend in Barrique aus, mit Gespür statt Übertreibung. Meursault-Wärme mit Volnay-Straffheit, eine seltene Doppelbegabung.
Die Domaine Darviot-Perrin hat ihren Sitz im beschaulichen Monthelie, zwischen den großen Namen des Burgunds fast unauffällig gelegen. Familie Darviot bewirtschaftet Parzellen in Meursault, Volnay und Chassagne-Montrachet mit großer Präzision und wenig Getöse. Statt auf Marketing setzt man auf akribische Arbeit im Weinberg, ein Understatement, das sich im Glas als Substanz zeigt.
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Meursault Le Tesson
Cremige Zitrusnote mit gerösteter Haselnuss.
Ein helles, glänzendes Gold mit zartem Grünschimmer, strahlend und klar wie ein sonniger Herbsttag im Weinberg. Im Glas wirkt er dicht und ölig, die Tränen ziehen breit und langsam herab, ein erster Hinweis auf Textur und Reife, bevor man überhaupt daran gerochen hat.
In der Nase geröstete Haselnuss, exotische Mango, frische Butter und weiße Blüten, dazu ein Hauch Brioche, fast wie Duftschwaden vor einer Pâtisserie in Paris am frühen Morgen. Zitrusfrische und ein feiner Feuersteinton geben ihm zusätzlichen Fokus, statt in reiner Fülle zu versinken, wie es viele klassische Meursaults tun.
Am Gaumen cremig, aber mit spürbarem Rückgrat, die Säure hält dagegen und verhindert, dass er ins Plumpe abdriftet. Die Textur erinnert an geschmolzene Butter auf warmem Baguette, während das Finale mineralisch, lang und mit einem Hauch gerösteter Mandel ausklingt.
Le Tesson liegt an der Grenze zu Volnay, wo die Böden steiniger und die Weine strukturierter werden als im typischen, oft üppigen Meursault. Domaine Darviot-Perrin baut den Wein schonend in Barrique aus, mit Gespür statt Übertreibung. Meursault-Wärme mit Volnay-Straffheit, eine seltene Doppelbegabung.