Amalfi-Zitrone, blühende Glyzinie.
Leuchtendes Strohgelb mit grünlichen Reflexen, hell und sehr klar, wie junges Olivenöl in einer Glasflasche im Gegenlicht. Beim Schwenken zeigt er eine seidige, gleichmäßige Textur. Hier steckt deutlich mehr Substanz, als die helle, fast zurückhaltende Farbe auf den ersten Blick vermuten lässt.
Zuerst ein rauchiger Feuerstein-Akzent, dann Glyzinie, Akazie, reife Birne und Zitrus, gefolgt von Minze, Zitronensalbei und Wacholder. Das duftet nach einem Kräutergarten in den Langhe, an dessen Mauer gerade die Glyzinien blühen. Piemont kennt man für Nebbiolo, hier zeigt Gaja weiße Eleganz.
Weich und rund im Mundgefühl, getragen von einer lebendigen Säure, die für Spannung sorgt. Birne, Zitrusfrucht und ein Hauch Minze, dann ein würziger, fast salziger Abgang mit Zedernholz im Nachhall. Ein Chardonnay mit burgundischer Präzision und einer ordentlichen Portion piemontesischem Temperament.
Überwiegend Chardonnay, verfeinert mit rund fünf Prozent Sauvignon Blanc, aus den Lagen Rossj und Bass bei Treiso und Barbaresco plus Serralunga. Vergoren im Stahl, danach etwa sechs Monate in ein- bis zweijährigen Barriques. Besonders: Gaja gehörte zu den Ersten, die im Piemont Chardonnay pflanzten.
Gaja keltert seit 1859 in Barbaresco und ist heute in fünfter Generation in Familienhand. Angelo Gaja brachte ab den Sechzigern kleine Fässer, temperaturkontrollierte Gärung und Einzellagen ins Piemont und machte Barbaresco weltberühmt. Der Name Rossj ehrt seine jüngste Tochter Rossana, Bass steht für die tiefer gelegene Lage.
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Rossj-Bass Langhe
Amalfi-Zitrone, blühende Glyzinie.
Leuchtendes Strohgelb mit grünlichen Reflexen, hell und sehr klar, wie junges Olivenöl in einer Glasflasche im Gegenlicht. Beim Schwenken zeigt er eine seidige, gleichmäßige Textur. Hier steckt deutlich mehr Substanz, als die helle, fast zurückhaltende Farbe auf den ersten Blick vermuten lässt.
Zuerst ein rauchiger Feuerstein-Akzent, dann Glyzinie, Akazie, reife Birne und Zitrus, gefolgt von Minze, Zitronensalbei und Wacholder. Das duftet nach einem Kräutergarten in den Langhe, an dessen Mauer gerade die Glyzinien blühen. Piemont kennt man für Nebbiolo, hier zeigt Gaja weiße Eleganz.
Weich und rund im Mundgefühl, getragen von einer lebendigen Säure, die für Spannung sorgt. Birne, Zitrusfrucht und ein Hauch Minze, dann ein würziger, fast salziger Abgang mit Zedernholz im Nachhall. Ein Chardonnay mit burgundischer Präzision und einer ordentlichen Portion piemontesischem Temperament.
Überwiegend Chardonnay, verfeinert mit rund fünf Prozent Sauvignon Blanc, aus den Lagen Rossj und Bass bei Treiso und Barbaresco plus Serralunga. Vergoren im Stahl, danach etwa sechs Monate in ein- bis zweijährigen Barriques. Besonders: Gaja gehörte zu den Ersten, die im Piemont Chardonnay pflanzten.