Dunkelrote Kirsche, Orangenzeste und Espresso.
Mittleres, leuchtendes Granatrot mit orangefarbenem Schimmer am Rand, typisch Nebbiolo: transparent, aber alles andere als harmlos. Die Farbe erinnert an dunkles Kirschkompott, gegen das Licht einer Küchenlampe gehalten. Die Schlieren laufen langsam und verraten ordentlich Substanz im Glas.
Dunkelrote Kirsche, Himbeere und Blutpflaume, dazu Orangenschale, weißer Pfeffer, Minze und ein Hauch Trüffel. Mit Luft kommen Leder, Rauch und eine Spur Espresso dazu. Das riecht nach einem Herbstmarkt in Alba, zwischen Trüffelständen und frisch geröstetem Kaffee. Barolo-Aromatik im Kleinformat.
Straff und nervig, mit festen, griffigen Tanninen und einer lebendigen Säure, die richtig Zug entwickelt. Schwarzkirsche, Himbeere und Pfeffer füllen den Mund, dazu eine salzige, fast eisenhaltige Mineralität. Der Abgang ist lang, mit Espresso im Nachhall. Unbedingt Luft geben.
Die Trauben stammen aus deklassierten Cru-Lagen im Barolo- und Barbaresco-Gebiet, von rund 40 Jahre alten Reben. Drei bis vier Wochen Gärung, dann 18 bis 20 Monate in Barriques und großen Fässern. Besonders: fast Barolo, nur kürzer gereift. Der Name? «Perbacco» heißt so viel wie «Donnerwetter».
Carlo Vietti gründete das Weingut Ende des 19. Jahrhunderts in Castiglione Falletto. 1961 füllten Alfredo Currado und Luciana Vietti mit Rocche di Castiglione einen der ersten Lagen-Barolos ab, 1967 retteten sie die fast vergessene Arneis, ab 1974 zierten Künstleretiketten die Flaschen. Seit 2016 gehört Vietti der Familie Krause.
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Perbacco Nebbiolo
Dunkelrote Kirsche, Orangenzeste und Espresso.
Mittleres, leuchtendes Granatrot mit orangefarbenem Schimmer am Rand, typisch Nebbiolo: transparent, aber alles andere als harmlos. Die Farbe erinnert an dunkles Kirschkompott, gegen das Licht einer Küchenlampe gehalten. Die Schlieren laufen langsam und verraten ordentlich Substanz im Glas.
Dunkelrote Kirsche, Himbeere und Blutpflaume, dazu Orangenschale, weißer Pfeffer, Minze und ein Hauch Trüffel. Mit Luft kommen Leder, Rauch und eine Spur Espresso dazu. Das riecht nach einem Herbstmarkt in Alba, zwischen Trüffelständen und frisch geröstetem Kaffee. Barolo-Aromatik im Kleinformat.
Straff und nervig, mit festen, griffigen Tanninen und einer lebendigen Säure, die richtig Zug entwickelt. Schwarzkirsche, Himbeere und Pfeffer füllen den Mund, dazu eine salzige, fast eisenhaltige Mineralität. Der Abgang ist lang, mit Espresso im Nachhall. Unbedingt Luft geben.
Die Trauben stammen aus deklassierten Cru-Lagen im Barolo- und Barbaresco-Gebiet, von rund 40 Jahre alten Reben. Drei bis vier Wochen Gärung, dann 18 bis 20 Monate in Barriques und großen Fässern. Besonders: fast Barolo, nur kürzer gereift. Der Name? «Perbacco» heißt so viel wie «Donnerwetter».