Perbacco Nebbiolo
Ein Bild von nachhaltigen bunten Weinbergen von oben

Dieser Wein ist zertifiziert nachhaltig.

    Perbacco Nebbiolo

    , Piemont
    #heiligsblechle
    Leicht
    Schwer
    Trocken
    Süss
    Griffig, nervig und edelherb.
    €
    Preis pro Ltr: 26,53 € / L

    Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten.
    Direkt lieferbar.
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    Weinbeschreibung
    «Barolo im Tarnanzug – erkennt man erst am zweiten Glas.»
    Sven
    Sommelier bei Vioneers
    Steckbrief

    Perbacco Nebbiolo

    Rebsorte
    Weingut
    Ort
    Land
    Italien
    Region
    Piemont
    Flascheninhalt
    Alkoholgehalt
    14% Vol.
    Allergene
    enthält Sulfite
    Trinktemperatur
    16 - 18 Grad
    Ernte
    Handlese
    Verschluss
    Korken
    Lebensmittelangaben

    Perbacco Nebbiolo

    je 100ml
    Weinbeschreibung

    Dunkelrote Kirsche, Orangenzeste und Espresso.

    Mittleres, leuchtendes Granatrot mit orangefarbenem Schimmer am Rand, typisch Nebbiolo: transparent, aber alles andere als harmlos. Die Farbe erinnert an dunkles Kirschkompott, gegen das Licht einer Küchenlampe gehalten. Die Schlieren laufen langsam und verraten ordentlich Substanz im Glas.

    Dunkelrote Kirsche, Himbeere und Blutpflaume, dazu Orangenschale, weißer Pfeffer, Minze und ein Hauch Trüffel. Mit Luft kommen Leder, Rauch und eine Spur Espresso dazu. Das riecht nach einem Herbstmarkt in Alba, zwischen Trüffelständen und frisch geröstetem Kaffee. Barolo-Aromatik im Kleinformat.

    Straff und nervig, mit festen, griffigen Tanninen und einer lebendigen Säure, die richtig Zug entwickelt. Schwarzkirsche, Himbeere und Pfeffer füllen den Mund, dazu eine salzige, fast eisenhaltige Mineralität. Der Abgang ist lang, mit Espresso im Nachhall. Unbedingt Luft geben.

    Die Trauben stammen aus deklassierten Cru-Lagen im Barolo- und Barbaresco-Gebiet, von rund 40 Jahre alten Reben. Drei bis vier Wochen Gärung, dann 18 bis 20 Monate in Barriques und großen Fässern. Besonders: fast Barolo, nur kürzer gereift. Der Name? «Perbacco» heißt so viel wie «Donnerwetter».

    Carlo Vietti gründete das Weingut Ende des 19. Jahrhunderts in Castiglione Falletto. 1961 füllten Alfredo Currado und Luciana Vietti mit Rocche di Castiglione einen der ersten Lagen-Barolos ab, 1967 retteten sie die fast vergessene Arneis, ab 1974 zierten Künstleretiketten die Flaschen. Seit 2016 gehört Vietti der Familie Krause.