Harmonische Sauerkirsche mit Kakaonote.
Ein tiefes, klares Rubinrot mit granatroten Reflexen am Rand, dicht, aber nicht undurchsichtig. Die Tränen laufen gleichmäßig und mittelschnell an der Glaswand herab, ein erster Hinweis auf gute Balance zwischen Kraft und Eleganz, bevor überhaupt ein Aroma wahrnehmbar wird.
In der Nase reife Pflaume, Sauerkirsche und ein Hauch getrocknete Rose, dazu feine Röstnoten von Kakao und Zeder aus dem Barrique. Mediterrane Kräuter und ein Hauch Leder runden das Bild ab, komplex und vielschichtig, wie ein gut gereiftes Kapitel toskanischer Weinkunst.
Am Gaumen dicht und harmonisch, mit reifen, gut eingebundenen Tanninen, die keine Ecken mehr zeigen. Die Säure trägt die Frucht mühelos durch den ganzen Gaumen. Das Finale bleibt lang, würzig und ausgesprochen elegant, mit einem Nachhall, der lange in Erinnerung bleibt.
Wie jeder Tignanello stammt auch dieser aus der gleichnamigen Einzellage bei San Casciano, wo Sangiovese erstmals mit Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc vermählt wurde. Der Ausbau in kleinem Barrique war 1971 ein Regelbruch, der bis heute Schule macht. Für modernen Sangiovese ist er der Maßstab geblieben.
Marchesi Antinori zählt zu den ältesten Weinbaufamilien der Welt, aktiv in der Toskana seit 1385. Der entscheidende Wendepunkt kam in den siebziger Jahren, als Piero Antinori zusammen mit Giacomo Tachis das Weingut radikal modernisierte. Heute steht mit den Töchtern Albiera, Allegra und Alessia bereits die sechsundzwanzigste Generation am Ruder.
Das könnte Dir auch gefallen
Tignanello
Harmonische Sauerkirsche mit Kakaonote.
Ein tiefes, klares Rubinrot mit granatroten Reflexen am Rand, dicht, aber nicht undurchsichtig. Die Tränen laufen gleichmäßig und mittelschnell an der Glaswand herab, ein erster Hinweis auf gute Balance zwischen Kraft und Eleganz, bevor überhaupt ein Aroma wahrnehmbar wird.
In der Nase reife Pflaume, Sauerkirsche und ein Hauch getrocknete Rose, dazu feine Röstnoten von Kakao und Zeder aus dem Barrique. Mediterrane Kräuter und ein Hauch Leder runden das Bild ab, komplex und vielschichtig, wie ein gut gereiftes Kapitel toskanischer Weinkunst.
Am Gaumen dicht und harmonisch, mit reifen, gut eingebundenen Tanninen, die keine Ecken mehr zeigen. Die Säure trägt die Frucht mühelos durch den ganzen Gaumen. Das Finale bleibt lang, würzig und ausgesprochen elegant, mit einem Nachhall, der lange in Erinnerung bleibt.
Wie jeder Tignanello stammt auch dieser aus der gleichnamigen Einzellage bei San Casciano, wo Sangiovese erstmals mit Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc vermählt wurde. Der Ausbau in kleinem Barrique war 1971 ein Regelbruch, der bis heute Schule macht. Für modernen Sangiovese ist er der Maßstab geblieben.