Butterweiche Birne, weißer Pfeffer.
Goldgelb mit grünlichen Reflexen, hell und lebendig, wie ein Tropfen Zitronenöl auf einem hellen Marmortresen. Für einen Weißen vom Gardasee erstaunlich satt in der Farbe. Beim Schwenken legt sich ein feiner, gleichmäßiger Film ans Glas, der mehr Körper verspricht, als man erwartet.
Exotik trifft Obstgarten: Maracuja, reife Birne und Zitrusschale, dazu weiße Blüten wie Holunder und Akazie. Darunter ein feines, fast rauchiges Mineral, die Handschrift der reduktiv vergorenen Garganega, und ein Hauch weißer Pfeffer. Die Nase einer Cuvée, die mehr erzählt als die Summe ihrer Rebsorten.
Trocken, frisch und erstaunlich präsent in der Mitte. Birne, Grapefruit und ein Hauch Mandel tragen über eine Säure, die ohne Malo ungebremst mitmarschiert. Der Nachhall zieht sich lang und salzig, wie ein Satz, der noch nachklingt, wenn das Gespräch längst weitergegangen ist.
Vier Rebsorten, vier Wege: Die aromatische Fernanda wird vor dem Pressen auf minus zehn Grad gefroren, die Garganega gärt bewusst reduktiv, Trebbianello und Trebbiano klassisch. Kühle Gärung, Feinhefe, keine Malo. Besonders: Ein Custoza, der beweist, dass diese Herkunft weit mehr kann als unkomplizierten Ausflugswein.
Anfang des 20. Jahrhunderts erwarb Luciano Piona, Lederfabrikant und leidenschaftlicher Opernfreund, die Weinberge der Cavalchina bei Sommacampagna. 1948 baute die Familie ihren Keller, Luciano gab dem Weißwein der Hügel den Namen Custoza und brachte ihn bis nach Rom und Mailand. Heute führen seine Enkel das Gut mit derselben Leidenschaft weiter.
Das könnte Dir auch gefallen
Amedeo Custoza Superiore
Butterweiche Birne, weißer Pfeffer.
Goldgelb mit grünlichen Reflexen, hell und lebendig, wie ein Tropfen Zitronenöl auf einem hellen Marmortresen. Für einen Weißen vom Gardasee erstaunlich satt in der Farbe. Beim Schwenken legt sich ein feiner, gleichmäßiger Film ans Glas, der mehr Körper verspricht, als man erwartet.
Exotik trifft Obstgarten: Maracuja, reife Birne und Zitrusschale, dazu weiße Blüten wie Holunder und Akazie. Darunter ein feines, fast rauchiges Mineral, die Handschrift der reduktiv vergorenen Garganega, und ein Hauch weißer Pfeffer. Die Nase einer Cuvée, die mehr erzählt als die Summe ihrer Rebsorten.
Trocken, frisch und erstaunlich präsent in der Mitte. Birne, Grapefruit und ein Hauch Mandel tragen über eine Säure, die ohne Malo ungebremst mitmarschiert. Der Nachhall zieht sich lang und salzig, wie ein Satz, der noch nachklingt, wenn das Gespräch längst weitergegangen ist.
Vier Rebsorten, vier Wege: Die aromatische Fernanda wird vor dem Pressen auf minus zehn Grad gefroren, die Garganega gärt bewusst reduktiv, Trebbianello und Trebbiano klassisch. Kühle Gärung, Feinhefe, keine Malo. Besonders: Ein Custoza, der beweist, dass diese Herkunft weit mehr kann als unkomplizierten Ausflugswein.