Weißer Pfirsich, frische Meeresbrise.
Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen, glasklar wie Quellwasser in einer Karaffe. Kein Holz, keine Schminke, was du siehst, ist pure Traube. Im Glas wirkt er beinahe schwerelos, beim Schwenken bleibt kaum ein Film zurück: der erste Hinweis auf eine luftige, schlanke Statur.
Weißer Pfirsich, Zitronenblüte und ein Hauch Aprikose treffen auf etwas völlig Unerwartetes: Salz und eine feine Schwefelnote, genau wie die Luft auf Vulcano, wenn am Krater die Fumarolen dampfen. Dazu Jasmin und Zitrusschale. Ein Duft, der dich direkt an die Mole einer Äolischen Insel versetzt.
Schlank, knochentrocken, mit straffem Zug: Ohne malolaktische Gärung bleibt die Säure frisch wie ein Kopfsprung vom Bootssteg. Das Hefelager polstert die Mitte seidig aus. Pfirsich, Grapefruit und salzige Gischt im Finale, die sofort nach dem nächsten Schluck verlangt. Leichtgewicht mit erstaunlich viel Nachhall.
Malvasia delle Lipari kennt man als süßen Passito. Hier zeigt die Rebsorte ihr trockenes Gesicht: Ende August gelesen, 15 Tage bei 16 Grad im Stahl vergoren, vier Monate auf der Feinhefe, kein Holz. Besonders, weil Vulkanasche und Meer so unverstellt ins Glas kommen wie selten.
Hinter Capofaro steht Tasca d’Almerita, seit 1830 eine der prägenden Weinfamilien Siziliens. Auf Salina kultiviert sie rund um den alten Leuchtturm Malvasia zwischen Kapernsträuchern und Meer. Die Vigna di Paola auf Vulcano pflegte Paola Lantieri viele Jahre lang, bevor sie ihre Reben vertrauensvoll in die Hände der Familie Tasca legte.
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Vigna di Paola
Weißer Pfirsich, frische Meeresbrise.
Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen, glasklar wie Quellwasser in einer Karaffe. Kein Holz, keine Schminke, was du siehst, ist pure Traube. Im Glas wirkt er beinahe schwerelos, beim Schwenken bleibt kaum ein Film zurück: der erste Hinweis auf eine luftige, schlanke Statur.
Weißer Pfirsich, Zitronenblüte und ein Hauch Aprikose treffen auf etwas völlig Unerwartetes: Salz und eine feine Schwefelnote, genau wie die Luft auf Vulcano, wenn am Krater die Fumarolen dampfen. Dazu Jasmin und Zitrusschale. Ein Duft, der dich direkt an die Mole einer Äolischen Insel versetzt.
Schlank, knochentrocken, mit straffem Zug: Ohne malolaktische Gärung bleibt die Säure frisch wie ein Kopfsprung vom Bootssteg. Das Hefelager polstert die Mitte seidig aus. Pfirsich, Grapefruit und salzige Gischt im Finale, die sofort nach dem nächsten Schluck verlangt. Leichtgewicht mit erstaunlich viel Nachhall.
Malvasia delle Lipari kennt man als süßen Passito. Hier zeigt die Rebsorte ihr trockenes Gesicht: Ende August gelesen, 15 Tage bei 16 Grad im Stahl vergoren, vier Monate auf der Feinhefe, kein Holz. Besonders, weil Vulkanasche und Meer so unverstellt ins Glas kommen wie selten.