Sogni e Follia 2022
Sogni e Follia
Sogni e Follia
Reife Kirsche mit beerigem Veilchen.
Im Glas zeigt sich der Sogni e Follia in klarem Rubinrot mit leicht granatrotem Rand. Die Farbe wirkt transparent und lebendig statt massiv. Genau diese optische Leichtigkeit passt zum Stil: ein Sangiovese, der nicht über Dichte kommt, sondern über Frische, Spannung und feine Konturen.
In der Nase stehen reife Kirsche und rote Beeren vorne, begleitet von Pflaume, Veilchen und feiner Würze. Dahinter kommen erdige, balsamische und leicht tabakige Töne. Das wirkt offen und einladend, aber mit genug Tiefe, damit man nach dem ersten Riechen direkt noch einmal ansetzt.
Am Gaumen ist er saftig, frisch und griffig. Rote Frucht trifft auf lebendige Säure, feinkörniges Tannin und eine erdige Würze. Trotz seiner Tiefe bleibt der Wein beweglich und trinkfreudig. Im Finale ziehen Kirsche, Kräuter und eine feine mineralische Spannung noch einmal gemeinsam nach.
Der Sogni e Follia wird beinahe wie Brunello behandelt: hundert Prozent Sangiovese, spontan mit wilden Hefen vergoren, zwanzig Tage in offenen Eichenfässern mazeriert, danach 24 Monate im großen Holz und acht Monate in Beton gereift. Das gibt einem Rosso ungewöhnliche Tiefe, ohne seine Trinkfreude auszubremsen.
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Sogni e Follia
2022
Reife Kirsche mit beerigem Veilchen.
Im Glas zeigt sich der Sogni e Follia in klarem Rubinrot mit leicht granatrotem Rand. Die Farbe wirkt transparent und lebendig statt massiv. Genau diese optische Leichtigkeit passt zum Stil: ein Sangiovese, der nicht über Dichte kommt, sondern über Frische, Spannung und feine Konturen.
In der Nase stehen reife Kirsche und rote Beeren vorne, begleitet von Pflaume, Veilchen und feiner Würze. Dahinter kommen erdige, balsamische und leicht tabakige Töne. Das wirkt offen und einladend, aber mit genug Tiefe, damit man nach dem ersten Riechen direkt noch einmal ansetzt.
Am Gaumen ist er saftig, frisch und griffig. Rote Frucht trifft auf lebendige Säure, feinkörniges Tannin und eine erdige Würze. Trotz seiner Tiefe bleibt der Wein beweglich und trinkfreudig. Im Finale ziehen Kirsche, Kräuter und eine feine mineralische Spannung noch einmal gemeinsam nach.
Der Sogni e Follia wird beinahe wie Brunello behandelt: hundert Prozent Sangiovese, spontan mit wilden Hefen vergoren, zwanzig Tage in offenen Eichenfässern mazeriert, danach 24 Monate im großen Holz und acht Monate in Beton gereift. Das gibt einem Rosso ungewöhnliche Tiefe, ohne seine Trinkfreude auszubremsen.