Wuchtige Waldbeere mit schokoladigem Lakritz.
Im Glas zeigt sich ein sattes, fast blickdichtes Granatrot mit violetten Reflexen zum Rand. Die Textur wirkt dicht und ölig, die Tränen laufen träge und breit an der Glaswand herab, ein optisches Versprechen auf Kraft, Konzentration und jede Menge Charakter im ersten Eindruck.
In der Nase eine wuchtige Wolke aus eingekochten dunklen Waldbeeren, Sauerkirsche und mediterraner Macchia, Wacholder, wilder Thymian, ein Hauch Lakritz und geröstete Gewürze, die an frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer über einem langsam schmorenden Wildschweinragù erinnern, dazu ein Hauch von Tabak und dunkler Schokolade.
Am Gaumen dicht, kraftvoll und samtig zugleich, die Tannine sind präsent, aber reif und gut eingebunden, wie ein warmer Wollmantel statt eines groben Sacktuchs. Saftige dunkle Frucht trifft auf würzige Tiefe, das Finale zieht lang, warm und mit spürbarem Nachdruck.
Turriga entsteht aus teils über hundert Jahre alten, ertragsschwachen Rebstöcken auf kargen sardischen Böden, seltene autochthone Sorten, die kaum ein anderer so ernst nimmt. Der Ausbau in französischer Barrique über eineinhalb Jahre gibt Tiefe, ohne die mediterrane Seele zu glätten. Alte Reben, seltene Sorten und viel Geduld, diese Mischung gibt es auf Sardinien kein zweites Mal.
Die Familie Argiolas führt ihr Weingut seit 1918 im Herzen Sardiniens, im Örtchen Serdiana unweit von Cagliari, mittlerweile in vierter Generation. Zwischen sanften Hügeln und mediterraner Macchia bauen sie fast ausschließlich autochthone Sorten an. Gemeinsam mit dem legendären Önologen Giacomo Tachis machten sie daraus eine internationale Referenz für sardischen Weinbau.
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Turriga Isola dei Nuraghi
Wuchtige Waldbeere mit schokoladigem Lakritz.
Im Glas zeigt sich ein sattes, fast blickdichtes Granatrot mit violetten Reflexen zum Rand. Die Textur wirkt dicht und ölig, die Tränen laufen träge und breit an der Glaswand herab, ein optisches Versprechen auf Kraft, Konzentration und jede Menge Charakter im ersten Eindruck.
In der Nase eine wuchtige Wolke aus eingekochten dunklen Waldbeeren, Sauerkirsche und mediterraner Macchia, Wacholder, wilder Thymian, ein Hauch Lakritz und geröstete Gewürze, die an frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer über einem langsam schmorenden Wildschweinragù erinnern, dazu ein Hauch von Tabak und dunkler Schokolade.
Am Gaumen dicht, kraftvoll und samtig zugleich, die Tannine sind präsent, aber reif und gut eingebunden, wie ein warmer Wollmantel statt eines groben Sacktuchs. Saftige dunkle Frucht trifft auf würzige Tiefe, das Finale zieht lang, warm und mit spürbarem Nachdruck.
Turriga entsteht aus teils über hundert Jahre alten, ertragsschwachen Rebstöcken auf kargen sardischen Böden, seltene autochthone Sorten, die kaum ein anderer so ernst nimmt. Der Ausbau in französischer Barrique über eineinhalb Jahre gibt Tiefe, ohne die mediterrane Seele zu glätten. Alte Reben, seltene Sorten und viel Geduld, diese Mischung gibt es auf Sardinien kein zweites Mal.