Centenario 2017
Centenario
Centenario
Schwarze Johannisbeere mit würziger Lakritze.
Im Glas steht der Centenario tief rubinrot, fast undurchdringlich im Kern, mit einem dunklen purpurnen Saum. Schon die Farbe kündigt Konzentration an, ohne marmeladig zu wirken. Die langsamen Kirchenfenster am Glasrand verraten Substanz, Reife und die kräftige Statur dieses piemontesischen Cabernet Sauvignon.
In der Nase kommt zuerst schwarze Johannisbeere, dann dunkle Kirsche und ein Hauch getrocknete Feige. Dahinter schieben sich Lakritze, schwarzer Pfeffer, Tabak und Zedernholz nach vorn. Eine erdige, balsamische Tiefe und kühle Mineralität halten die üppige Frucht erstaunlich präzise auf Kurs.
Am Gaumen ist er dicht, kraftvoll und trocken, mit reifer Cassisfrucht, dunkler Kirsche und würziger Lakritze. Das Tannin greift ordentlich zu, wirkt aber reif und poliert. Tabak, Pfeffer und eine mineralische Ader ziehen den langen, warmen Nachhall in die Länge.
Der Centenario wurde zum hundertjährigen Bestehen des Weinguts geschaffen. Vergoren wird traditionell mit untergetauchtem Tresterhut und Remontagen, der biologische Säureabbau erfolgt spontan im 500-Liter-Tonneau. Danach reift er 18 bis 24 Monate im Holz und weitere zwölf Monate auf der Flasche, unfiltriert und ohne Kaltstabilisierung.
Accornero sitzt in Ca'Cima bei Vignale Monferrato, mitten im hügeligen Monferrato Casalese. Die Familie betreibt seit 1897 Weinbau, heute in fünfter Generation. 1957 begann Giulio Accornero, die eigenen Trauben selbst zu vinifizieren. Heute bewirtschaftet die Familie 25 Hektar eigene Weinberge und verbindet traditionelle Kellerarbeit mit moderner Präzision und großer Geduld.
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Centenario
2017
Schwarze Johannisbeere mit würziger Lakritze.
Im Glas steht der Centenario tief rubinrot, fast undurchdringlich im Kern, mit einem dunklen purpurnen Saum. Schon die Farbe kündigt Konzentration an, ohne marmeladig zu wirken. Die langsamen Kirchenfenster am Glasrand verraten Substanz, Reife und die kräftige Statur dieses piemontesischen Cabernet Sauvignon.
In der Nase kommt zuerst schwarze Johannisbeere, dann dunkle Kirsche und ein Hauch getrocknete Feige. Dahinter schieben sich Lakritze, schwarzer Pfeffer, Tabak und Zedernholz nach vorn. Eine erdige, balsamische Tiefe und kühle Mineralität halten die üppige Frucht erstaunlich präzise auf Kurs.
Am Gaumen ist er dicht, kraftvoll und trocken, mit reifer Cassisfrucht, dunkler Kirsche und würziger Lakritze. Das Tannin greift ordentlich zu, wirkt aber reif und poliert. Tabak, Pfeffer und eine mineralische Ader ziehen den langen, warmen Nachhall in die Länge.
Der Centenario wurde zum hundertjährigen Bestehen des Weinguts geschaffen. Vergoren wird traditionell mit untergetauchtem Tresterhut und Remontagen, der biologische Säureabbau erfolgt spontan im 500-Liter-Tonneau. Danach reift er 18 bis 24 Monate im Holz und weitere zwölf Monate auf der Flasche, unfiltriert und ohne Kaltstabilisierung.