Sieben Winter Weisswein "7 Winter im Holzfass gereift" 2016
Sieben Winter Weisswein "7 Winter im Holzfass gereift"
Chardonnay
Sieben Winter Weisswein "7 Winter im Holzfass gereift"
Birne trifft auf Rauchmandel
Im Glas zeigt sich ein sattes Goldgelb mit leichten Kupferreflexen – ein Farbton, der sofort Tiefe und Reife verspricht. Kein flüchtiger Sommerwein, sondern einer, der optisch schon signalisiert: Hier hat Zeit mitgespielt – und zwar im besten Sinne.
In der Nase dominiert keine plakative Frucht, sondern ein präzises Mosaik: gelbe Birne, reife Mirabelle, Rauchmandel, etwas Butter und feine Hefewürze. Dazu ein Hauch Sahne und dezenter Holzton. Nichts Lautes – aber unglaublich vielschichtig und elegant verwoben.
Am Gaumen trocken wie Kreide, mit straffer, lebendiger Säure und diesem schmelzigen Grip, den nur langes Hefelager bringt. Gelbe Frucht (Pfirsich, Birne), feine Rauchigkeit, leicht salzige Mineralik und ein subtiler Bitterton im Finish – alles sitzt, alles hat Struktur.
Dieser Wein lag sieben Winter auf der Vollhefe – ein bewusst langsamer Ausbau, der Tiefe und Schmelz bringt. Die Cuvée aus Grauburgunder und Chardonnay stammt von vulkanischen Löss- und Kalkböden am Kaiserstuhl – ideale Bedingungen für Struktur, Finesse und mineralische Spannkraft.
Geheimrezept: Man nehme einen Vulkan, Burgunderreben, Familientradition, Qualitätsansprüche und Leidenschaft. Fertig ist die Legende.
Seit Generationen gräbt sich die Familie Salwey in den schwarzen Vulkanboden des Kaiserstuhls. Aus einem gemischten Betrieb wurde in den 1960ern ein reines Weingut – heute lenkt Konrad Salwey die Geschicke in dritter Generation. Rund 40 Hektar Rebfläche, verteilt über Kaiserstuhl und Glottertal, bilden die Bühne. Hier wachsen Burgundersorten des VDP Weinguts in allen Facetten – Weiß, Grau und Spät – dazu etwas Riesling und alte Traditionsreben. Salwey bleibt dabei seiner klaren Linie treu: immer trocken, immer Burgunder. Der Ausbau folgt keinem Trend, sondern einer Haltung: spontanvergoren, viel Geduld im Fass, kaum neues Holz, kein Schnörkel. Das Ergebnis schmeckt man vom klaren, salzigen Gutswein bis zum vibrierenden Spätburgunder aus dem Eichberg. Jeder Wein trägt die Handschrift des Bodens – Löss gibt Saftigkeit, Vulkanasche sorgt für Grip und Tiefe. So entstehen Burgunder, die nicht auf Gefälligkeit setzen, sondern auf Charakter. Und genau das macht Salwey heute zu einem der spannendsten Namen im deutschen Süden.
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2016
Birne trifft auf Rauchmandel
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In der Nase dominiert keine plakative Frucht, sondern ein präzises Mosaik: gelbe Birne, reife Mirabelle, Rauchmandel, etwas Butter und feine Hefewürze. Dazu ein Hauch Sahne und dezenter Holzton. Nichts Lautes – aber unglaublich vielschichtig und elegant verwoben.
Am Gaumen trocken wie Kreide, mit straffer, lebendiger Säure und diesem schmelzigen Grip, den nur langes Hefelager bringt. Gelbe Frucht (Pfirsich, Birne), feine Rauchigkeit, leicht salzige Mineralik und ein subtiler Bitterton im Finish – alles sitzt, alles hat Struktur.
Dieser Wein lag sieben Winter auf der Vollhefe – ein bewusst langsamer Ausbau, der Tiefe und Schmelz bringt. Die Cuvée aus Grauburgunder und Chardonnay stammt von vulkanischen Löss- und Kalkböden am Kaiserstuhl – ideale Bedingungen für Struktur, Finesse und mineralische Spannkraft.