Alma de la Marciana Blanco 2023
Alma de la Marciana Blanco
Grenache blanco
Tempranillo blanco
Alma de la Marciana Blanco
High Voltage Ananas ⚡️ mit Holunderblüte.
Im Glas zeigt sich ein helles Strohgelb mit silbrigen Reflexen, fast wie Sonnenlicht auf hellem Kalkstein nach einem kurzen Sommerregen. Die Textur wirkt glasklar und präzise, gleichzeitig zieht der Wein mit einer dichten, leicht öligen Spur durchs Glas. Kein Blender. Eher geschniegelt mit hochgekrempelten Ärmeln.
Die Nase startet mit Holunderblüte, rosa Grapefruit und Limettenzeste, dann schiebt sich etwas Grünes nach. Zitronenmelisse, Brennnessel und ein Hauch Fenchel. Dahinter liegt reife Ananas wie frisch aufgeschnitten auf einem Holzbrett. Diese leichte Reduktion wirkt nicht geschniegelt, sondern wie der erste Funke beim Feueranzünden.
Am Gaumen zieht der Wein straff und kühl an, obwohl genug Fruchtfleisch darunterliegt. Grapefruit, gelbe Kiwi und ein Hauch tropische Frucht laufen über eine salzige Mineralität, die richtig Grip entwickelt. Die Säure wirkt wie ein sauber gespannter Draht. Präzise, vibrierend und mit überraschend langem Nachhall.
Die Trauben stammen aus biodynamisch bewirtschafteten Parzellen rund um Andosilla in Rioja Oriental. Handlese, strenge Selektion und minimale Intervention prägen den Stil. Vergoren im Edelstahl, lange auf der Feinhefe ausgebaut, ungeschönt und nur leicht filtriert. Gerade diese Mischung aus Reife, Frische und kontrollierter Wildheit macht den Wein so eigenständig.
Die Familie Serrano betreibt seit Generationen Weinbau in der Rioja Oriental. Mit derselben Begeisterung kam ein deutsch-österreichisch-französisches Paar und gründete mit ihnen ein Weingut.
Die Bodegas La Marciana finden ihren Ursprung in der gemeinsamen Leidenschaft zweier Familien. Die Familie Serrano - genauer: Andrés, Ramón & Álvaro - blicken auf eine jahrhundertelange Familientradition des Weinbaus in Andosilla in der Rioja zurück. In ihrem Familienbesitz: die Lage Mariano, welche noch nie einzeln vinifiziert wurde. Die Reben auf Mariano wurden im Jahr 1900 gepflanzt - das sind 120 Jahre. Auf der anderen Seite stehen Philipp und Nadine - sie eine französische Kommunikationsfachfrau, er ein österreichischer Önologe (übrigens der Mitbewohner und Freund von Kai Schubert zu ihrer Studienzeit in Geisenheim). Was die beiden Familien verbindet ist die Leidenschaft für Wein, die Liebe zur Rioja und das Bewusstsein, dass die Lage Mariano mit ihren 120 Jahre alten Reben etwas sehr besonderes ist. Diese Lage ist gleichzeitig die Basis für die leidenschaftliche Challenge für die beiden Winemaker Nadine und Philipp: sie wollen die expressive Art der Weinherstellung von Châteauneuf du Pape mit dem Fokus auf Lagenweine und pures Terroir aus dem Burgund miteinander vereinen. Eine Challenge, die sie mit Bravour meistern.
Weitere Weine des Weinguts
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Alma de la Marciana Blanco
2023
High Voltage Ananas ⚡️ mit Holunderblüte.
Im Glas zeigt sich ein helles Strohgelb mit silbrigen Reflexen, fast wie Sonnenlicht auf hellem Kalkstein nach einem kurzen Sommerregen. Die Textur wirkt glasklar und präzise, gleichzeitig zieht der Wein mit einer dichten, leicht öligen Spur durchs Glas. Kein Blender. Eher geschniegelt mit hochgekrempelten Ärmeln.
Die Nase startet mit Holunderblüte, rosa Grapefruit und Limettenzeste, dann schiebt sich etwas Grünes nach. Zitronenmelisse, Brennnessel und ein Hauch Fenchel. Dahinter liegt reife Ananas wie frisch aufgeschnitten auf einem Holzbrett. Diese leichte Reduktion wirkt nicht geschniegelt, sondern wie der erste Funke beim Feueranzünden.
Am Gaumen zieht der Wein straff und kühl an, obwohl genug Fruchtfleisch darunterliegt. Grapefruit, gelbe Kiwi und ein Hauch tropische Frucht laufen über eine salzige Mineralität, die richtig Grip entwickelt. Die Säure wirkt wie ein sauber gespannter Draht. Präzise, vibrierend und mit überraschend langem Nachhall.
Die Trauben stammen aus biodynamisch bewirtschafteten Parzellen rund um Andosilla in Rioja Oriental. Handlese, strenge Selektion und minimale Intervention prägen den Stil. Vergoren im Edelstahl, lange auf der Feinhefe ausgebaut, ungeschönt und nur leicht filtriert. Gerade diese Mischung aus Reife, Frische und kontrollierter Wildheit macht den Wein so eigenständig.