Müller-Thurgau Löss 2023
Müller-Thurgau Löss
Müller-Thurgau Löss
Präzise Birne mit nussigen Kräutern.
Im Glas zeigt sich ein helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen, klar und sauber wie ein frisch poliertes Fensterglas am Morgen. Die feinen Schlieren laufen ruhig ab, nichts drängt, alles wirkt leichtfüßig und kontrolliert, eher Seide als Satin.
In der Nase kein lauter Auftritt, sondern leise Töne. Grüner Apfel, Birne und ein Spritzer Zitrone, dazu Stachelbeere, frische Kräuter und dieser feine Hauch von Tomatenblatt. Darunter etwas Traube und eine Spur Haselnuss.
Am Gaumen schlank, kühl und präzise. Die Säure zieht wie eine saubere Linie durchs Bild, mittelkräftig, nicht spitz. Apfel und Zitrus bleiben präsent, dazu eine zarte Cremigkeit, die alles abrundet. Trinkt sich ruhig, fast unauffällig, aber konstant.
Müller-Thurgau von Lössboden, trocken ausgebaut, ohne laute Kellertricks. Der Fokus liegt auf Frische, Klarheit und Trinkfluss. Kein aromatisches Make-up, sondern ehrliche Frucht und Struktur. Besonders ist hier die bewusste Zurückhaltung. Ein Wein, der nicht drängelt, sondern bleibt.
The Peter Wagner Way: Elegant freshness versus lush sweetness. Dry and fully fermented development, long yeast storage. Bottled unfined and unfiltered.
Peter Wagner is a winner - young, focused, progressive. After studying in Geisenheim and gaining 5 years of experience as a cellar master at "the" Franz Keller from Kaiserstuhl, he took over his parents' business in Oberrotweil and started from zero to one hundred with the 2017 vintage. Peter Wagner scores points with his own style, which seems unusual for the Kaiserstuhl: he harvests his grapes relatively early in the year in order to counteract the Baden wine with its typical lush sweetness with a slim and elegant freshness. In addition, his wines are matured dry and fully fermented, stored on the yeast for a long time and bottled unfined and unfiltered.
Weitere Weine des Weinguts
Das könnte Dir auch gefallen
Müller-Thurgau Löss
2023
Präzise Birne mit nussigen Kräutern.
Im Glas zeigt sich ein helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen, klar und sauber wie ein frisch poliertes Fensterglas am Morgen. Die feinen Schlieren laufen ruhig ab, nichts drängt, alles wirkt leichtfüßig und kontrolliert, eher Seide als Satin.
In der Nase kein lauter Auftritt, sondern leise Töne. Grüner Apfel, Birne und ein Spritzer Zitrone, dazu Stachelbeere, frische Kräuter und dieser feine Hauch von Tomatenblatt. Darunter etwas Traube und eine Spur Haselnuss.
Am Gaumen schlank, kühl und präzise. Die Säure zieht wie eine saubere Linie durchs Bild, mittelkräftig, nicht spitz. Apfel und Zitrus bleiben präsent, dazu eine zarte Cremigkeit, die alles abrundet. Trinkt sich ruhig, fast unauffällig, aber konstant.
Müller-Thurgau von Lössboden, trocken ausgebaut, ohne laute Kellertricks. Der Fokus liegt auf Frische, Klarheit und Trinkfluss. Kein aromatisches Make-up, sondern ehrliche Frucht und Struktur. Besonders ist hier die bewusste Zurückhaltung. Ein Wein, der nicht drängelt, sondern bleibt.