Uhlen Laubach in Orange 2018
Uhlen Laubach in Orange
Naturtrüber Apfel mit Kräuterzitrone.
Im Glas zeigt sich ein warmes Bernstein mit kupfernen Reflexen, wie flüssiger Herbst auf Schiefer. Naturtrüb und lebendig wirkend, kein geschniegelt polierter Riesling, sondern einer mit Patina
Die Nase öffnet sich mit Quittengelee, naturtrübem Apfel und getrockneter Zitronenschale. Dahinter schimmern Bienenwachs, Honigwabe und ein Hauch Torf. Die Schieferwürze der Mosel zieht kühl durch das Aromabild. Ingwer und Kräuter geben dem Duft eine kantige, fast herbstliche Tiefe.
Am Gaumen saftig und strukturiert zugleich. Die Maische bringt feinen Gerbstoff, der wie Kreidegriff über die Zunge läuft. Streuobst, Quitte und Zitruszeste treffen auf eine runde Säure. Der Nachhall wirkt salzig, leicht pikant und trocken-herb.
Dieser Riesling durfte rund drei Wochen auf der Maische bleiben. Für die Mosel ein mutiger Schritt. Die Schalen verleihen Struktur, Würze und dieses herbe Rückgrat. Minimal geschwefelt, naturbelassen gefüllt. Ein experimenteller Orange-Ansatz, der die kühle Schieferprägung des Rieslings klar erkennbar lässt.
Masterful Mosel Rieslings, characterized by tradition, terroir and an unmistakable winemaker philosophy
The Heymann-Löwenstein winery, founded in 1980 by Reinhard Löwenstein and Cornelia Heymann-Löwenstein in Winningen, is a pioneer in the Moselle region. The roots of winegrowing in the Löwenstein family go back to the 16th century. Today the winery covers around 15 hectares, almost entirely planted with Riesling vines. The wines are produced on slate soils that are over 400 million years old and reflect the diversity of these unique terroirs. Reinhard Löwenstein, often referred to as the "slate whisperer", attaches great importance to the authenticity of his wines. Spontaneous fermentation, long maceration and careful vinification in large wooden barrels characterize the wines, which are known for their complexity and depth.
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Uhlen Laubach in Orange 2018
«Orange Riesling mit Schiefergrip. Eigenwillig, aber verdammt präzise.»
Naturtrüber Apfel mit Kräuterzitrone. |
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Im Glas zeigt sich ein warmes Bernstein mit kupfernen Reflexen, wie flüssiger Herbst auf Schiefer. Naturtrüb und lebendig wirkend, kein geschniegelt polierter Riesling, sondern einer mit Patina |
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Die Nase öffnet sich mit Quittengelee, naturtrübem Apfel und getrockneter Zitronenschale. Dahinter schimmern Bienenwachs, Honigwabe und ein Hauch Torf. Die Schieferwürze der Mosel zieht kühl durch das Aromabild. Ingwer und Kräuter geben dem Duft eine kantige, fast herbstliche Tiefe. |
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Am Gaumen saftig und strukturiert zugleich. Die Maische bringt feinen Gerbstoff, der wie Kreidegriff über die Zunge läuft. Streuobst, Quitte und Zitruszeste treffen auf eine runde Säure. Der Nachhall wirkt salzig, leicht pikant und trocken-herb. |
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Dieser Riesling durfte rund drei Wochen auf der Maische bleiben. Für die Mosel ein mutiger Schritt. Die Schalen verleihen Struktur, Würze und dieses herbe Rückgrat. Minimal geschwefelt, naturbelassen gefüllt. Ein experimenteller Orange-Ansatz, der die kühle Schieferprägung des Rieslings klar erkennbar lässt. |