Stolzenberg GG 2025
Stolzenberg GG
Limettenschale mit petroligem Pfirsich.
Im Glas zeigt sich ein klares, helles Gold mit grünlichen Reflexen, wie Morgensonne auf nassem Schiefer. Die Viskosität ist fein gezeichnet, ruhig und kontrolliert. Schlanke Kirchenfenster laufen langsam ab und versprechen Spannung statt Schwere, Präzision statt opulenter Show.
Die Nase bleibt bewusst kühl und zurückhaltend. Zitrone, Limettenschale und weißer Pfirsich treffen auf Apfelkern, Aprikose und frische Kräuter. Darunter liegt diese typische Stolzenberg-Signatur aus nassem Stein, Feuerstein und einem Hauch Petrol. Klar, steinig, fokussiert.
Am Gaumen überraschend cremig im Antritt, dann sofort straff gezogen wie ein frisch gespanntes Stahlseil. Die Säure packt zu, ohne zu kneifen. Zitrusfrucht, Pfirsich und etwas Honig gleiten über eine kräuterwürzige Mineralik, dazu ein feiner Touch dunkler Schokolade im langen, trockenen Finale.
Der Stolzenberg wächst in extrem steilen Schieferterrassen, gelesen in mehreren Durchgängen von Hand. Spontangärung, langes Hefelager, kaum Eingriffe. Kein Make-up, kein Lärm. Dieser Wein lebt von Herkunft und Geduld, nicht von Technik. Deshalb wirkt er so klar, kühl und kompromisslos eigenständig.
Meisterhafte Mosel-Rieslinge, geprägt von Tradition, Terroir und einer unverkennbaren Winzer-Philosophie
Das Weingut Heymann-Löwenstein, gegründet 1980 von Reinhard Löwenstein und Cornelia Heymann-Löwenstein in Winningen, ist ein Vorreiter in der Moselregion. Die Wurzeln des Weinbaus in der Familie Löwenstein reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Heute umfasst das Weingut etwa 15 Hektar, fast vollständig mit Rieslingreben bepflanzt. Die Weine entstehen auf Schieferböden, die über 400 Millionen Jahre alt sind, und spiegeln die Vielfalt dieser einzigartigen Terroirs wider. Reinhard Löwenstein, oft als „Schieferflüsterer“ bezeichnet, legt größten Wert auf die Authentizität seiner Weine. Spontane Gärung, lange Mazeration und eine behutsame Vinifikation im großen Holzfass prägen die Weine, die für ihre Komplexität und Tiefe bekannt sind.
Im Herbst 2025 zogen sich Reinhard Löwenstein und seine Familie aus dem Wein-Business zurück. Der neue Kellermeister ist Reinhard Löwensteins Adlatus, Tim Röttgerding. Tim steht für die neue Generation der Terrassenmosel. Gemeinsam mit der neuen Geschäftsführung (darunter auch Vioneers CEO Jochen Heigoldt) steht er nun vor der Aufgabe, das Vermächtnis einer Winzerlegende in die Zukunft zu bewegen.
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Stolzenberg GG 2025
«Schiefer im Smoking: ein Riesling mit Haltung und langem Nachhall.»
Limettenschale mit petroligem Pfirsich. |
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Im Glas zeigt sich ein klares, helles Gold mit grünlichen Reflexen, wie Morgensonne auf nassem Schiefer. Die Viskosität ist fein gezeichnet, ruhig und kontrolliert. Schlanke Kirchenfenster laufen langsam ab und versprechen Spannung statt Schwere, Präzision statt opulenter Show. |
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Die Nase bleibt bewusst kühl und zurückhaltend. Zitrone, Limettenschale und weißer Pfirsich treffen auf Apfelkern, Aprikose und frische Kräuter. Darunter liegt diese typische Stolzenberg-Signatur aus nassem Stein, Feuerstein und einem Hauch Petrol. Klar, steinig, fokussiert. |
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Am Gaumen überraschend cremig im Antritt, dann sofort straff gezogen wie ein frisch gespanntes Stahlseil. Die Säure packt zu, ohne zu kneifen. Zitrusfrucht, Pfirsich und etwas Honig gleiten über eine kräuterwürzige Mineralik, dazu ein feiner Touch dunkler Schokolade im langen, trockenen Finale. |
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Der Stolzenberg wächst in extrem steilen Schieferterrassen, gelesen in mehreren Durchgängen von Hand. Spontangärung, langes Hefelager, kaum Eingriffe. Kein Make-up, kein Lärm. Dieser Wein lebt von Herkunft und Geduld, nicht von Technik. Deshalb wirkt er so klar, kühl und kompromisslos eigenständig. |