Bourgogne Aligoté 2023
Bourgogne Aligoté
Gegrillter Pfirsich mit saftigen Blüten.
Im Glas steht er hellgolden mit einem kühlen Glanz, fast wie Morgendämmerung über nassem Kalk. Die Farbe bleibt klar und präzise. Keine Übertreibung, eher fokussierte Eleganz. Dieser Aligoté zeigt visuell schon das, was er geschmacklich verspricht: Spannung unter Kontrolle.
In der Nase tauchen Birne und grüner Apfel zuerst auf. Zitronenschale, gegrillter Pfirsich und Feuerstein folgen wie zwei klare Signale aus dem Burgunder-Kalk. Ein Hauch Vanille und Muschelmineralik liegen darunter, fein dosiert. Keine breite Frucht. Eher präzise Frische mit Zug.
Der Auftakt ist knackig. Die Säure greift zu und sorgt für messerscharfen Fokus. Steinfrucht und Quitte blitzen auf. Dann zieht sich der Wein wieder zusammen und hinterlässt Kreide, Zitrusadern und einen Touch von Holz. Straff, drahtig, pointiert. Kein Gramm Fett, nur Spannung.
Ein klassischer Aligoté, der aber wie ein schlanker Chardonnay behandelt wurde. Bis zu 20 % neues Holz. 10–12 Monate Hefelager. Die kalkreichen Böden bringen die mineralische Kante, das kühlere Klima die Säure. Warum besonders. Weil Aligoté hier kompromisslos ernst genommen wird.
Virginie and Romain have revived a sleeping giant.
The siblings Virginie and Romain Taupenot cultivate over 13 hectares with 19 appellations from Auxey-Duressees in the south to Gevrey-Chambertin in the north of the Côte d'Or, producing a range that is as diverse as it is qualitatively homogeneous. Since the beginning of the millennium, organic farming without labels has revived a wine region that was born in 1974 from the union of the two owner families and that has since then awaited the passionate commitment of the current generation of owners to revive the full potential of the highly sought-after plots, in particular Mazoyères-Chambertin and Charmes Chambertin in the Grand Cru.
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Bourgogne Aligoté 2023
»Liberté, Fraternité, Aligoté.«
Gegrillter Pfirsich mit saftigen Blüten. |
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Im Glas steht er hellgolden mit einem kühlen Glanz, fast wie Morgendämmerung über nassem Kalk. Die Farbe bleibt klar und präzise. Keine Übertreibung, eher fokussierte Eleganz. Dieser Aligoté zeigt visuell schon das, was er geschmacklich verspricht: Spannung unter Kontrolle. |
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In der Nase tauchen Birne und grüner Apfel zuerst auf. Zitronenschale, gegrillter Pfirsich und Feuerstein folgen wie zwei klare Signale aus dem Burgunder-Kalk. Ein Hauch Vanille und Muschelmineralik liegen darunter, fein dosiert. Keine breite Frucht. Eher präzise Frische mit Zug. |
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Der Auftakt ist knackig. Die Säure greift zu und sorgt für messerscharfen Fokus. Steinfrucht und Quitte blitzen auf. Dann zieht sich der Wein wieder zusammen und hinterlässt Kreide, Zitrusadern und einen Touch von Holz. Straff, drahtig, pointiert. Kein Gramm Fett, nur Spannung. |
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Ein klassischer Aligoté, der aber wie ein schlanker Chardonnay behandelt wurde. Bis zu 20 % neues Holz. 10–12 Monate Hefelager. Die kalkreichen Böden bringen die mineralische Kante, das kühlere Klima die Säure. Warum besonders. Weil Aligoté hier kompromisslos ernst genommen wird. |