Kisi 2024
Kisi
Reifer Pfirsich mit walnussiger Kräuterwürze.
Der Wein strahlt in einem klaren strohgelb.
Hier springt einem ein voller Obstkorb entgegen: knackiger Apfel, reifer Weinbergpfirsich und ein Spritzer Grapefruit, die sich gegenseitig die Bälle zuspielen. Das Bouquet ist hell, klar und erstaunlich ausdauernd, wie ein Sommermorgen, der einfach nicht in den Mittag übergehen will.
Am Gaumen zeigt der Kisi, was in ihm steckt: Eine frische, lebendige Säure trägt Zitrus und Steinobst mühelos über die Zunge, dazu ein feiner salziger Hauch, der Lust auf den nächsten Schluck macht. Keine Bitterkeit, kein Ballast, nur pure, unbeschwerte Trinkfreude.
Und dann dieser Nachhall: lang, sauber und mit einem mineralischen Zug, der an warme Kiesel im kaukasischen Flussbett erinnert. Der Wein verabschiedet sich nicht, er bleibt noch eine Weile sitzen, wie ein guter Freund, der nach dem Essen gern noch ein Glas mitnimmt. Kisi ist eine uralte georgische Rebsorte, die lange fast vergessen war und heute ihr verdientes Comeback feiert. Wer Sauvignon Blanc oder Chardonnay schätzt, findet hier einen exotischen Verwandten mit eigenem Kopf: vertraut genug zum Wohlfühlen, fremd genug zum Staunen.
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Kisi 2024
«Georgiens 500 autochthone Rebsorten - was für eine Spielwiese.»
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Am Gaumen zeigt der Kisi, was in ihm steckt: Eine frische, lebendige Säure trägt Zitrus und Steinobst mühelos über die Zunge, dazu ein feiner salziger Hauch, der Lust auf den nächsten Schluck macht. Keine Bitterkeit, kein Ballast, nur pure, unbeschwerte Trinkfreude. |
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