Knackige Walderdbeere, duftende Orangenblüte.
Zartes Blassrosa mit einem Hauch Lachs, so hell wie die Innenseite einer Muschelschale. Ganz im Stil der Provence, nur mit Gardasee-Pass. Im Glas funkelt er klar und kühl, ohne jede Schwere. Die Farbe verspricht Leichtigkeit, und der Inhalt hält dieses Versprechen.
Walderdbeere und Preiselbeere vorneweg, dann Mandarine, weißer Pfirsich und ein Hauch Orangenblüte. Das riecht nach einer Obstschale auf einer schattigen Veranda am See, auf der jemand gerade eine Mandarine geschält hat. Jung, duftig und ganz ohne Parfümwolke: Chiaretto im Originalzustand.
Schlank und trocken, mit einer Säure, die kitzelt statt beißt. Sauerkirsche, Preiselbeere und Mandarine tanzen über die Zunge, am Ende eine salzige Note und ein Hauch Bitterkeit wie von Grapefruitzeste. Ein Rosé mit Rückgrat, der den zweiten Schluck schon fest einplant.
Corvina, Rondinella und ein Schuss Molinara, rund zwei Wochen früher gelesen als für den roten Bardolino, damit die Frische bleibt. Eine Nacht Schalenkontakt, Gärung im Stahl, keine Malo, Feinhefe bis zur Abfüllung. Besonders: Chiaretto, wie er gedacht ist, blitzsauber und jung in Bestform.
Heute steuert Franco Piona, Elektroingenieur, Gitarrist und Schlagzeuger, gemeinsam mit seinen Geschwistern Giulia und Francesco das Familiengut. Vater Luciano, Chemieingenieur und Segler, führte lange das Konsortium des Custoza. Die Weinberge liegen in den sanften Moränenhügeln südöstlich des Gardasees: eine Familie mit Technikverstand, Leidenschaft für Musik und viel Rhythmusgefühl im Keller.
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Chiaretto Bardolino
Knackige Walderdbeere, duftende Orangenblüte.
Zartes Blassrosa mit einem Hauch Lachs, so hell wie die Innenseite einer Muschelschale. Ganz im Stil der Provence, nur mit Gardasee-Pass. Im Glas funkelt er klar und kühl, ohne jede Schwere. Die Farbe verspricht Leichtigkeit, und der Inhalt hält dieses Versprechen.
Walderdbeere und Preiselbeere vorneweg, dann Mandarine, weißer Pfirsich und ein Hauch Orangenblüte. Das riecht nach einer Obstschale auf einer schattigen Veranda am See, auf der jemand gerade eine Mandarine geschält hat. Jung, duftig und ganz ohne Parfümwolke: Chiaretto im Originalzustand.
Schlank und trocken, mit einer Säure, die kitzelt statt beißt. Sauerkirsche, Preiselbeere und Mandarine tanzen über die Zunge, am Ende eine salzige Note und ein Hauch Bitterkeit wie von Grapefruitzeste. Ein Rosé mit Rückgrat, der den zweiten Schluck schon fest einplant.
Corvina, Rondinella und ein Schuss Molinara, rund zwei Wochen früher gelesen als für den roten Bardolino, damit die Frische bleibt. Eine Nacht Schalenkontakt, Gärung im Stahl, keine Malo, Feinhefe bis zur Abfüllung. Besonders: Chiaretto, wie er gedacht ist, blitzsauber und jung in Bestform.