Schieferterrassen in Rot 2022
Schieferterrassen in Rot
Kühle Kirsche mit dunkler Beere.
Im Glas zeigt sich ein transparentes Rubinrot mit leicht ziegelroten Reflexen am Rand. Die Farbe wirkt typisch burgundisch. Fein, elegant und eher auf Finesse als auf Kraft gebaut. Ein Pinot Noir, der schon optisch klar macht, dass hier Präzision und Herkunft wichtiger sind als reine Extraktion.
Die Nase öffnet sich mit klarer roter Frucht. Sauerkirsche, Cranberry und ein Hauch dunkler Beeren steigen zuerst auf. Dahinter zeigen sich erdige Nuancen von Champignon und feuchtem Stein. Dazu kommen zarte Anklänge von Kakao, Toast und ein feiner Hauch Zedernholz.
Am Gaumen kühl, präzise und fein strukturiert. Die Säure zieht sich wie ein frischer Gebirgsbach durch den Wein und trägt Aromen von Kirsche und roten Beeren. Die Tannine sind seidig, fast staubig-fein. Im Nachhall zeigen sich Würze, ein Hauch Pfeffer und steinige Mineralität.
Pinot Noir von der Mosel bleibt eine Ausnahmeerscheinung. Die steilen Schieferterrassen liefern Trauben mit kühler Aromatik und mineralischer Spannung. Der Ausbau setzt auf Zurückhaltung statt opulenter Holzwürze. Dadurch bleibt der Fokus klar auf Herkunft, Struktur und der feinen Eleganz der Rebsorte.
Meisterhafte Mosel-Rieslinge, geprägt von Tradition, Terroir und einer unverkennbaren Winzer-Philosophie
Das Weingut Heymann-Löwenstein, gegründet 1980 von Reinhard Löwenstein und Cornelia Heymann-Löwenstein in Winningen, ist ein Vorreiter in der Moselregion. Die Wurzeln des Weinbaus in der Familie Löwenstein reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Heute umfasst das Weingut etwa 15 Hektar, fast vollständig mit Rieslingreben bepflanzt. Die Weine entstehen auf Schieferböden, die über 400 Millionen Jahre alt sind, und spiegeln die Vielfalt dieser einzigartigen Terroirs wider. Reinhard Löwenstein, oft als „Schieferflüsterer“ bezeichnet, legt größten Wert auf die Authentizität seiner Weine. Spontane Gärung, lange Mazeration und eine behutsame Vinifikation im großen Holzfass prägen die Weine, die für ihre Komplexität und Tiefe bekannt sind.
Im Herbst 2025 zogen sich Reinhard Löwenstein und seine Familie aus dem Wein-Business zurück. Der neue Kellermeister ist Reinhard Löwensteins Adlatus, Tim Röttgerding. Tim steht für die neue Generation der Terrassenmosel. Gemeinsam mit der neuen Geschäftsführung (darunter auch Vioneers CEO Jochen Heigoldt) steht er nun vor der Aufgabe, das Vermächtnis einer Winzerlegende in die Zukunft zu bewegen.
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Schieferterrassen in Rot 2022
«Wow - Ein Mosel-Pinot mit kühlem Kopf und burgundischer Seele.»
Kühle Kirsche mit dunkler Beere. |
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Im Glas zeigt sich ein transparentes Rubinrot mit leicht ziegelroten Reflexen am Rand. Die Farbe wirkt typisch burgundisch. Fein, elegant und eher auf Finesse als auf Kraft gebaut. Ein Pinot Noir, der schon optisch klar macht, dass hier Präzision und Herkunft wichtiger sind als reine Extraktion. |
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Die Nase öffnet sich mit klarer roter Frucht. Sauerkirsche, Cranberry und ein Hauch dunkler Beeren steigen zuerst auf. Dahinter zeigen sich erdige Nuancen von Champignon und feuchtem Stein. Dazu kommen zarte Anklänge von Kakao, Toast und ein feiner Hauch Zedernholz. |
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Am Gaumen kühl, präzise und fein strukturiert. Die Säure zieht sich wie ein frischer Gebirgsbach durch den Wein und trägt Aromen von Kirsche und roten Beeren. Die Tannine sind seidig, fast staubig-fein. Im Nachhall zeigen sich Würze, ein Hauch Pfeffer und steinige Mineralität. |
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Pinot Noir von der Mosel bleibt eine Ausnahmeerscheinung. Die steilen Schieferterrassen liefern Trauben mit kühler Aromatik und mineralischer Spannung. Der Ausbau setzt auf Zurückhaltung statt opulenter Holzwürze. Dadurch bleibt der Fokus klar auf Herkunft, Struktur und der feinen Eleganz der Rebsorte. |