Herbe Waldbeere, Tabakblatt.
Mittleres Rubin mit violettem Schimmer, jugendlich und durchscheinend. Die Farbe erinnert an reife Schattenmorellen im hellen Sonnenlicht. Die Schlieren laufen schlank und zügig über das Glas: ein Rotwein mit Tempo statt Schwere, der schon optisch Frische und Energie verspricht.
Dunkle Blüten, Waldbeeren mit einem Pfefferschimmer, rote Kirschen und Tabakblatt, dazu grüne Olive, Kräuter und nasser Stein. Das riecht nach einer Wanderung über Bergwiesen, kurz nachdem ein Schauer die Felsen nass gemacht hat. Hier zeigt Cabernet seine würzige, kräuterige Seite ganz ungeniert.
Saftig und mittelkräftig, mit einer lebhaften Säure, die alles antreibt, und festen, aber nicht harten Tanninen. Herbe Waldbeeren, Kirsche und eine salzige Mineralität halten den Gaumen frisch. Der Abgang ist knackig und würzig. Ein Rotwein, den man am liebsten jung und leicht gekühlt trinkt.
Die Trauben aus den jüngeren Weinbergen des Guts gären spontan, ohne Reinzuchthefen, 15 bis 18 Tage lang in kleinen Betontanks, regelmäßig überpumpt. Danach reifen rund 80 Prozent im Beton und 20 Prozent in französischer Eiche. Besonders: pure Frucht und Kräuterfrische, kaum Holz, dafür viel Herkunft.
Den Ruf von San Leonardo begründete Carlo Guerrieri Gonzaga. Er studierte Önologie, lernte bei Mario Incisa della Rocchetta, dem Vater des Sassicaia, die Kunst des Bordeaux-Verschnitts und pflanzte ab 1965 Cabernet. Ab 1982 stand ihm Giacomo Tachis zur Seite, 1997 kürte Wine Spectator den San Leonardo zu Italiens bestem Rotwein.
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Terre di San Leonardo
Herbe Waldbeere, Tabakblatt.
Mittleres Rubin mit violettem Schimmer, jugendlich und durchscheinend. Die Farbe erinnert an reife Schattenmorellen im hellen Sonnenlicht. Die Schlieren laufen schlank und zügig über das Glas: ein Rotwein mit Tempo statt Schwere, der schon optisch Frische und Energie verspricht.
Dunkle Blüten, Waldbeeren mit einem Pfefferschimmer, rote Kirschen und Tabakblatt, dazu grüne Olive, Kräuter und nasser Stein. Das riecht nach einer Wanderung über Bergwiesen, kurz nachdem ein Schauer die Felsen nass gemacht hat. Hier zeigt Cabernet seine würzige, kräuterige Seite ganz ungeniert.
Saftig und mittelkräftig, mit einer lebhaften Säure, die alles antreibt, und festen, aber nicht harten Tanninen. Herbe Waldbeeren, Kirsche und eine salzige Mineralität halten den Gaumen frisch. Der Abgang ist knackig und würzig. Ein Rotwein, den man am liebsten jung und leicht gekühlt trinkt.
Die Trauben aus den jüngeren Weinbergen des Guts gären spontan, ohne Reinzuchthefen, 15 bis 18 Tage lang in kleinen Betontanks, regelmäßig überpumpt. Danach reifen rund 80 Prozent im Beton und 20 Prozent in französischer Eiche. Besonders: pure Frucht und Kräuterfrische, kaum Holz, dafür viel Herkunft.