Brombeere, rauchige Bitterschokolade.
Tiefes Rubin mit granatfarbenem Schimmer, am Rand bereits leicht aufgehellt. Die Farbe erinnert an einen Rotweinfleck auf weißem Leinen, nur deutlich schöner. Die Schlieren laufen gleichmäßig und ruhig über das Glas: mittlere Kraft, keine Übertreibung, dafür deutlich sichtbare Reife.
Brombeere, Pflaume und schwarze Johannisbeere, dazu Waldboden, Anis und ein Hauch Bitterschokolade. Der Nero d’Avola bringt die dunkle, saftige Frucht, der Cabernet Struktur und eine feine Kräuternote. Das riecht nach einer sizilianischen Terrasse am Abend, ein Rest Espresso neben einer Schale Beeren.
Vollmundig und samtig, die Tannine haben sich über die Jahre schön abgerundet. Dunkle Frucht, Schokolade und eine Spur Lakritz, dazu eine gut eingebundene Säure, die ihn nicht schwer werden lässt. Der Abgang ist lang und trocken-würzig. Zwei Kulturen, ein gemeinsamer Nenner.
Nero d’Avola, Siziliens wichtigste rote Rebsorte, trifft auf Cabernet Sauvignon, der auf Regaleali seit Ende der Siebziger wächst. Zwei Wochen Maischegärung, dann 14 Monate in französischen Barriques aus Allier und Tronçais, knapp ein Drittel davon neu. Besonders: Sizilien und Bordeaux, auf Augenhöhe verheiratet.
Tasca d’Almerita schrieb auf Regaleali sizilianische Weingeschichte: Mit dem Rosso del Conte entstand hier der erste Lagenwein der Insel, erstmals verkauft mit dem Jahrgang 1970. In den Achtzigern holte die Familie als eine der Ersten internationale Sorten wie Cabernet nach Sizilien. Der Cygnus verbindet beide Kapitel in einer einzigen Flasche.
Das könnte Dir auch gefallen
Cygnus Blend
Brombeere, rauchige Bitterschokolade.
Tiefes Rubin mit granatfarbenem Schimmer, am Rand bereits leicht aufgehellt. Die Farbe erinnert an einen Rotweinfleck auf weißem Leinen, nur deutlich schöner. Die Schlieren laufen gleichmäßig und ruhig über das Glas: mittlere Kraft, keine Übertreibung, dafür deutlich sichtbare Reife.
Brombeere, Pflaume und schwarze Johannisbeere, dazu Waldboden, Anis und ein Hauch Bitterschokolade. Der Nero d’Avola bringt die dunkle, saftige Frucht, der Cabernet Struktur und eine feine Kräuternote. Das riecht nach einer sizilianischen Terrasse am Abend, ein Rest Espresso neben einer Schale Beeren.
Vollmundig und samtig, die Tannine haben sich über die Jahre schön abgerundet. Dunkle Frucht, Schokolade und eine Spur Lakritz, dazu eine gut eingebundene Säure, die ihn nicht schwer werden lässt. Der Abgang ist lang und trocken-würzig. Zwei Kulturen, ein gemeinsamer Nenner.
Nero d’Avola, Siziliens wichtigste rote Rebsorte, trifft auf Cabernet Sauvignon, der auf Regaleali seit Ende der Siebziger wächst. Zwei Wochen Maischegärung, dann 14 Monate in französischen Barriques aus Allier und Tronçais, knapp ein Drittel davon neu. Besonders: Sizilien und Bordeaux, auf Augenhöhe verheiratet.