Pflaumenmus, cremige Vanille.
Tiefes Purpur mit violetten Reflexen, am Rand erste rubinrote Töne. Dicht wie Pflaumenmus, das langsam vom Löffel tropft. Die Tränen am Glas laufen schwer und breit, und 15 Prozent Alkohol kündigen ganz unverblümt einen Primitivo mit richtig viel Statur an.
Pflaumenmus, Brombeerkonfitüre und Dörrpflaume, dazu Zimt, Vanille und ein Hauch Kakao aus dem Holz, mit Luft auch Johannisbrot und Tabak. Das duftet nach einem Sonntagsbraten in einer apulischen Masseria, bei dem Pflaumen in der Sauce schmoren. Primitivo, wie man ihn kennt, nur eine Etage höher.
Warm, weich und umarmend, mit ausgewogenen Tanninen, die der Fülle Halt geben. Pflaume, Brombeere und Gewürze legen sich breit über die Zunge, die Holzwürze ist präsent, aber gezähmt. Der Abgang bleibt lang und süßwürzig. Ein Primitivo mit Hang zum großen Auftritt.
Die Reben stehen als klassische apulische Buschreben auf Kalk-Ton-Böden bei Arnesano und werden Ende September von Hand gelesen. Lange Maischestandzeit, dann sieben bis acht Monate in Barriques und neuen Tonneaux, mit regelmäßiger Bâtonnage. Besonders: die Cru-Linie von Mocavero, das Spitzenstück des Hauses.
Die Wurzeln der Familie Mocavero im Salento reichen bis ins frühe 20. Jahrhundert zurück. 1950 übergab Onkel Tommaso den Betrieb an Pietro Mocavero, heute führen die Brüder Francesco und Marco in vierter Generation. Sie haben aus einem Fassweinbetrieb eine Qualitätskellerei gemacht, die das Salento selbstbewusst auf die Flasche bringt.
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Santufili Primitivo
Pflaumenmus, cremige Vanille.
Tiefes Purpur mit violetten Reflexen, am Rand erste rubinrote Töne. Dicht wie Pflaumenmus, das langsam vom Löffel tropft. Die Tränen am Glas laufen schwer und breit, und 15 Prozent Alkohol kündigen ganz unverblümt einen Primitivo mit richtig viel Statur an.
Pflaumenmus, Brombeerkonfitüre und Dörrpflaume, dazu Zimt, Vanille und ein Hauch Kakao aus dem Holz, mit Luft auch Johannisbrot und Tabak. Das duftet nach einem Sonntagsbraten in einer apulischen Masseria, bei dem Pflaumen in der Sauce schmoren. Primitivo, wie man ihn kennt, nur eine Etage höher.
Warm, weich und umarmend, mit ausgewogenen Tanninen, die der Fülle Halt geben. Pflaume, Brombeere und Gewürze legen sich breit über die Zunge, die Holzwürze ist präsent, aber gezähmt. Der Abgang bleibt lang und süßwürzig. Ein Primitivo mit Hang zum großen Auftritt.
Die Reben stehen als klassische apulische Buschreben auf Kalk-Ton-Böden bei Arnesano und werden Ende September von Hand gelesen. Lange Maischestandzeit, dann sieben bis acht Monate in Barriques und neuen Tonneaux, mit regelmäßiger Bâtonnage. Besonders: die Cru-Linie von Mocavero, das Spitzenstück des Hauses.