Satte Brombeere, würziger Kardamom.
Tiefdunkles Rubin, fast schwarz im Kern, am Rand ein erster granatfarbener Schimmer. Die Farbe erinnert an frisch eingekochte Maulbeeren im Weckglas der Großmutter. Beim Schwenken legt er einen dichten, farbigen Film ans Glas, der nur zögerlich wieder abfließt: pure Konzentration.
Schwarzkirsche, Brombeere und Maulbeere in voller Reife, darüber Kakao, schwarzer Pfeffer und Kardamom. Mit Luft kommen Zedernholz und ein Hauch Orangenzeste dazu. Das riecht nach einer Chocolaterie, in der gerade Beerenpralinen gegossen werden, während nebenan jemand Gewürze mörsert.
Kraftvoll und dicht, aber erstaunlich gut austariert: Der hohe Alkohol verschwindet im Extrakt, die Tannine sind reif, fest und geschliffen. Brombeere, Kakao und Pfeffer rollen über den Gaumen, der Abgang hält minutenlang. Ein Schwergewicht, das tanzen gelernt hat.
Die Trauben stammen von bis zu 80 Jahre alten Reben an der Pergola Veronese und werden per Hand in flache Steigen gelesen. Nach der Trocknung folgen drei Wochen Gärung im Stahl, dann lange Holzreife. Besonders: Hier treffen alte Reben auf ein nahezu perfektes Reifejahr.
Falezze ist Handwerk im Miniaturformat: rund vier Hektar Reben, dazu Wald und Olivenhain, jährlich nur 10.000 bis 15.000 Flaschen. Die Weinberge werden ökologisch bewirtschaftet, ohne den Reben mehr abzuverlangen, als sie geben wollen. Als Mitglied der Vereinigung unabhängiger italienischer Weinbauern macht Luca alles selbst, vom Rebschnitt bis zur fertigen Flasche.
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Amarone della Valpolicella
Satte Brombeere, würziger Kardamom.
Tiefdunkles Rubin, fast schwarz im Kern, am Rand ein erster granatfarbener Schimmer. Die Farbe erinnert an frisch eingekochte Maulbeeren im Weckglas der Großmutter. Beim Schwenken legt er einen dichten, farbigen Film ans Glas, der nur zögerlich wieder abfließt: pure Konzentration.
Schwarzkirsche, Brombeere und Maulbeere in voller Reife, darüber Kakao, schwarzer Pfeffer und Kardamom. Mit Luft kommen Zedernholz und ein Hauch Orangenzeste dazu. Das riecht nach einer Chocolaterie, in der gerade Beerenpralinen gegossen werden, während nebenan jemand Gewürze mörsert.
Kraftvoll und dicht, aber erstaunlich gut austariert: Der hohe Alkohol verschwindet im Extrakt, die Tannine sind reif, fest und geschliffen. Brombeere, Kakao und Pfeffer rollen über den Gaumen, der Abgang hält minutenlang. Ein Schwergewicht, das tanzen gelernt hat.
Die Trauben stammen von bis zu 80 Jahre alten Reben an der Pergola Veronese und werden per Hand in flache Steigen gelesen. Nach der Trocknung folgen drei Wochen Gärung im Stahl, dann lange Holzreife. Besonders: Hier treffen alte Reben auf ein nahezu perfektes Reifejahr.