Madonna delle Grazie Brunello di Montalcino

Madonna delle Grazie Brunello di Montalcino 2017

249,00 € (332,00 € / l)
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten.
#ausnahmewein
Leicht
Schwer
Trocken
Süss
Seidig, energiegeladen und erhaben.
 Nachhaltig. Ehrlich. Sozial ausgewählt.
 100% familiengeführte Weingüter
Weine für 30+ Michelin-Sterne
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Weinbeschreibung
«Brunello, der flüstert statt brüllt – und trotzdem den Raum füllt.»
Sven
Sommelier bei Vioneers
Steckbrief

Madonna delle Grazie Brunello di Montalcino

Rebsorte
Sangiovese
Ort
Brunello di Montalcino
Land
Italien
Region
Toskana
Flascheninhalt
Alkoholgehalt
14.5% Vol.
Allergene
enthält Sulfite
Trinktemperatur
16 - 18 Grad
Ernte
Handlese
Verschluss
Korken

Dieser Wein ist zertifiziert nachhaltig.

Weinbeschreibung

Blutorange, gepresste Rose.

Helles, transparentes Granatrot mit orangefarbenen Lichtern am Rand, klassischer Sangiovese aus dem Lehrbuch. Kein Farbprotz, sondern klare Leuchtkraft: Die Farbe erinnert an altes Kupfer im Abendlicht. Die Schlieren sind fein und fast zurückhaltend, die Kraft zeigt sich erst im Mund.

Gepresste Rosen, Wildkirsche und Blutorange eröffnen, dann Waldbeeren, Minze und dunkle Gewürze. Darunter eine erdige Note von Torfmoos und Unterholz. Das riecht nach einem Spaziergang unter den Stadtmauern von Montalcino, wenn nach der Lese die ersten Herbstnebel aus dem Tal aufsteigen.

Seidig, fast glänzend in der Textur, dabei voller Energie. Die Tannine sind fein gewebt und straff gespannt, die Säure gibt dem Wein Zug nach vorn. Morelle, zerdrückte Himbeere und Gewürze tragen in einen enorm langen Abgang. Brunello in Haute Couture.

Vergoren wird spontan in Holzbottichen, rund 22 Tage, ganz ohne Temperaturkontrolle. Danach reift der Wein 41 Monate in großen 2.500-Liter-Fässern aus Allier-Eiche und zehn Monate auf der Flasche. Besonders: Die kühle Nordlage bewahrte hier Frische, während Montalcino in Hitze und Trockenheit schwitzte.

Giuseppe Mori pflanzte 1974 die ersten Reben an den steilen Hängen nördlich von Montalcino, damals, als Brunello noch kaum Geld brachte. Mit dem Jahrgang 1980 füllte Sohn Alessandro die erste Flasche. Seitdem arbeitet er ohne Kunstdünger und Herbizide, mit wilden Hefen und viel Geduld: Il Marroneto zählt heute zur Brunello-Elite.