Heimat 2022
Heimat
Heimat
Pfeffrige Brombeere mit röstiger Vanille.
Im Glas steht dieser Heimat Lemberger in tiefem Rubinrot mit violetten Reflexen. Der Kern wirkt dicht und fokussiert, der Rand klar gezeichnet. Beim Schwenken zieht er feine Kirchenfenster. Nicht schwerfällig, sondern straff, ruhig und mit selbstverständlicher Präsenz.
Die Nase liefert Brombeere, Cassis und dunkle Kirsche mit klarer Fruchtlinie. Dahinter bauen sich schwarzer Pfeffer, dezente Röstaromen und ein Hauch Vanille auf. Dazu etwas Waldboden. Kein Parfum. Eher Maßanzug mit staubigen Boots darunter.
Am Gaumen trocken, elegant und dennoch druckvoll. Die Säure zieht Spannung wie ein sauber gespanntes Stahlseil. Reifes Tannin gibt Grip ohne Härte. Dunkle Beeren, Würze und feine Holznoten laufen in einen langen, klaren Nachhall.
Ertragsreduzierung, selektive Handlese und traditionelle Maischegärung setzen hier die Basis. Danach reift der Wein zwölf Monate in kleinen französischen Eichenfässern der zweiten und dritten Belegung. Das bringt Tiefe statt Holzhammer. Unfiltriert gefüllt, mit Charakter und ehrlicher Textur.
An American Dream - die schwäbische Edition.
Seit Claudia Dorn laufen konnte, war sie mit dabei im elterlichen Weinberg. Aufwachsen im Familienbetrieb, das prägt und verbindet. Doch als junge Frau sieht man sich vielleicht nicht als Erstes in den Fußstapfen der Eltern, weshalb sie sich entschloss, eine Ausbildung als Krankenschwester zu machen. Es dauerte aber nicht lange, da wurde Claudia klar, was ihr fehlte: die Sonne, die frische Luft, der Duft im Weinkeller und das Handwerk... Der Rest ist Geschichte und die Gründung des eigenen Weingutes Sterneisen war eine Frage der Zeit. Heute zählt Claudia Dorn zu den spannendsten Jungwinzerinnen der Weinszene.
Weitere Weine des Weinguts
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Heimat
2022
Pfeffrige Brombeere mit röstiger Vanille.
Im Glas steht dieser Heimat Lemberger in tiefem Rubinrot mit violetten Reflexen. Der Kern wirkt dicht und fokussiert, der Rand klar gezeichnet. Beim Schwenken zieht er feine Kirchenfenster. Nicht schwerfällig, sondern straff, ruhig und mit selbstverständlicher Präsenz.
Die Nase liefert Brombeere, Cassis und dunkle Kirsche mit klarer Fruchtlinie. Dahinter bauen sich schwarzer Pfeffer, dezente Röstaromen und ein Hauch Vanille auf. Dazu etwas Waldboden. Kein Parfum. Eher Maßanzug mit staubigen Boots darunter.
Am Gaumen trocken, elegant und dennoch druckvoll. Die Säure zieht Spannung wie ein sauber gespanntes Stahlseil. Reifes Tannin gibt Grip ohne Härte. Dunkle Beeren, Würze und feine Holznoten laufen in einen langen, klaren Nachhall.
Ertragsreduzierung, selektive Handlese und traditionelle Maischegärung setzen hier die Basis. Danach reift der Wein zwölf Monate in kleinen französischen Eichenfässern der zweiten und dritten Belegung. Das bringt Tiefe statt Holzhammer. Unfiltriert gefüllt, mit Charakter und ehrlicher Textur.