Fantasie der Schieferterrassen 2018
Fantasie der Schieferterrassen
Zitrusfrische mit Schieferwürze.
Im Glas zeigt sich ein sattes Goldgelb mit lebendiger, fein aufsteigender Perlage. Die Mousse wirkt kraftvoll und präzise, fast wie ein stetiger Strom kleiner Bläschen, der Energie ins Glas bringt. Ein Riesling-Sekt mit Substanz, dessen Farbe bereits Tiefe und Reife ankündigt.
Die Nase startet klar und präzise. Zitrone, reifer Apfel und ein Hauch Quitte treffen auf kühle Schiefermineralität. Dazu gesellen sich Noten von Brioche, etwas Honig und ein feiner Duft nach nassem Stein. Das wirkt wie Mosel-Riesling mit Flaschengärung im Maßanzug.
Am Gaumen straff und vibrierend. Die Perlage greift präzise, während Apfel, Zitruszeste und mineralische Würze das Aromenspiel bestimmen. Die Säure packt zu wie ein sauber gespannter Draht, gibt Zug und Frische. Im Finale bleibt ein pfeffriger, schiefergeprägter Nachhall, der lange präsent bleibt.
Dieser Riesling-Sekt trägt die Handschrift der Terrassenmosel. Steile Schieferlagen liefern konzentrierte, mineralische Trauben, die Struktur und Spannung ins Glas bringen. Die klassische Flaschengärung verbindet Riesling-Frische mit Tiefgang. Heraus kommt ein Sekt, der mehr an großen Wein erinnert als an bloßen Aperitif.
Meisterhafte Mosel-Rieslinge, geprägt von Tradition, Terroir und einer unverkennbaren Winzer-Philosophie
Das Weingut Heymann-Löwenstein, gegründet 1980 von Reinhard Löwenstein und Cornelia Heymann-Löwenstein in Winningen, ist ein Vorreiter in der Moselregion. Die Wurzeln des Weinbaus in der Familie Löwenstein reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Heute umfasst das Weingut etwa 15 Hektar, fast vollständig mit Rieslingreben bepflanzt. Die Weine entstehen auf Schieferböden, die über 400 Millionen Jahre alt sind, und spiegeln die Vielfalt dieser einzigartigen Terroirs wider. Reinhard Löwenstein, oft als „Schieferflüsterer“ bezeichnet, legt größten Wert auf die Authentizität seiner Weine. Spontane Gärung, lange Mazeration und eine behutsame Vinifikation im großen Holzfass prägen die Weine, die für ihre Komplexität und Tiefe bekannt sind.
Im Herbst 2025 zogen sich Reinhard Löwenstein und seine Familie aus dem Wein-Business zurück. Der neue Kellermeister ist Reinhard Löwensteins Adlatus, Tim Röttgerding. Tim steht für die neue Generation der Terrassenmosel. Gemeinsam mit der neuen Geschäftsführung (darunter auch Vioneers CEO Jochen Heigoldt) steht er nun vor der Aufgabe, das Vermächtnis einer Winzerlegende in die Zukunft zu bewegen.
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Fantasie der Schieferterrassen 2018
«Riesling-Sekt mit Grip, Schiefer und echtem Mosel-Charakter.»
Zitrusfrische mit Schieferwürze. |
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Im Glas zeigt sich ein sattes Goldgelb mit lebendiger, fein aufsteigender Perlage. Die Mousse wirkt kraftvoll und präzise, fast wie ein stetiger Strom kleiner Bläschen, der Energie ins Glas bringt. Ein Riesling-Sekt mit Substanz, dessen Farbe bereits Tiefe und Reife ankündigt. |
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Die Nase startet klar und präzise. Zitrone, reifer Apfel und ein Hauch Quitte treffen auf kühle Schiefermineralität. Dazu gesellen sich Noten von Brioche, etwas Honig und ein feiner Duft nach nassem Stein. Das wirkt wie Mosel-Riesling mit Flaschengärung im Maßanzug. |
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Am Gaumen straff und vibrierend. Die Perlage greift präzise, während Apfel, Zitruszeste und mineralische Würze das Aromenspiel bestimmen. Die Säure packt zu wie ein sauber gespannter Draht, gibt Zug und Frische. Im Finale bleibt ein pfeffriger, schiefergeprägter Nachhall, der lange präsent bleibt. |
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Dieser Riesling-Sekt trägt die Handschrift der Terrassenmosel. Steile Schieferlagen liefern konzentrierte, mineralische Trauben, die Struktur und Spannung ins Glas bringen. Die klassische Flaschengärung verbindet Riesling-Frische mit Tiefgang. Heraus kommt ein Sekt, der mehr an großen Wein erinnert als an bloßen Aperitif. |