Entdecke Weine aus Georgien.

8000 Jahre Weinkultur, Qvevri-Weine und aufregende Rebsorten vor dramatischer Kaukasus-Kulisse.

Château Mosmieri
Weingut

Château Mosmieri

Die Entdeckung

Georgiens alte Weinwelt, präzise ins Heute übersetzt

Mosmieri sitzt mitten in Kachetien, dem Herz des georgischen Weinbaus. Autochthone Rebsorten wie Saperavi und Kisi treffen hier auf jahrtausendealte Qvevri-Tradition und einen modernen Keller. Verantwortlich für diesen Spagat ist ein erfahrenes georgisches Weinmacherteam.

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DAs Weingut

Alte Rebsorten, Qvevri und moderner Keller: Mosmieri zeigt, wie viel Georgien heute sein kann

Wer Mosmieri verstehen will, muss eigentlich zuerst Georgien verstehen. Wein ist hier kein importiertes Kulturgut. Er gehört seit Jahrtausenden zum Alltag, zur Landwirtschaft und zur Tischkultur. Die georgische Weinbehörde spricht von rund 8.000 Jahren Weinbaugeschichte und mehr als 500 heimischen Rebsorten. Die traditionelle Weinbereitung im Qvevri wurde 2013 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt.

Genau in dieser Welt liegt Mosmieri. Das junge Weingut wurde 2015 in Kachetien nahe Telavi aufgebaut, in jener Region, die heute das wichtigste Weinbaugebiet Georgiens ist. Rund zehn Hektar Rebfläche werden dem Gut zugerechnet. Initiiert wurde Mosmieri von Jörg Matthies, stilistisch geprägt wird es jedoch vor allem von seinem georgischen Weinbau- und Kellerteam.

Eine zentrale Figur dabei ist David Maisuradze, der in technischen Unterlagen und zahlreichen Fach- und Händlerquellen als Winemaker des Hauses geführt wird. Seine Handschrift ist weniger dogmatisch, als man bei georgischem Wein vielleicht erwartet: Tradition ist hier Werkzeug, kein Selbstzweck.

Nah an Rebe, Keller und Region.

Weinberge, Keller, Restaurant und Gästehaus liegen unmittelbar zusammen, ein großer Teil der Wertschöpfung bleibt damit vor Ort. In der Gastronomie setzt das Château auf regionale Zutaten und Produkte aus der Umgebung. Auch die Konzentration auf heimische Rebsorten wie Saperavi und Kisi trägt dazu bei, eine über Jahrhunderte an die Region angepasste Weinkultur weiterzuführen.

Tradition, aber ohne Folklore

Bei Mosmieri muss nicht jeder Wein im Qvevri entstehen, nur weil er aus Georgien kommt. Genau das macht das Weingut interessant. Traditionelle Methoden werden dort eingesetzt, wo sie Charakter schaffen. Edelstahl und Holz dort, wo Präzision, Frucht oder Reife gefragt sind.

Ein Weingut mitten in Kachetien

Mosmieri ist heute mehr als nur Keller und Weinberg. Rund um das Gut sind Gastronomie, Hospitality und Weintourismus entstanden. Damit schafft das Château Arbeitsplätze in einer ländlich geprägten Region und bringt Besucher unmittelbar mit kachetischer Wein- und Esskultur zusammen.

«Mosmieri versucht nicht, Georgien europäischer zu machen. Sondern georgischen Wein präziser zu zeigen.»

8000
Jahre Weintradition
500
autochthone Rebsorten
2015
Gründung Mosmieri
Die Lage

Kachetien: wo Georgiens Wein seine kräftigste Sprache spricht

Kachetien ist das Zentrum des georgischen Weinbaus. Mosmieri liegt bei Telavi oberhalb des Alazanitals, mit dem Großen Kaukasus am Horizont. Die besseren Weinlagen der Region ziehen sich laut Georgiens National Wine Agency häufig auf etwa 400 bis 700 Meter Höhe und stehen auf unterschiedlichen kalkhaltigen, lehmigen und alluvialen Böden. Warme Sommer sorgen für Reife, Höhenlage und Gebirgseinflüsse erhalten Spannung. Das Ergebnis passt besonders gut zu den heimischen Sorten: Kisi kann duftig und strukturiert werden. Saperavi bringt dunkle Farbe, kräftige Tannine, Säure und enormes Reifepotenzial mit.

Weine des Weinguts

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