Tignanello

Tignanello 2021

149,00 € (198,67 € / l)
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten.
#enorm
Leicht
Schwer
Trocken
Süss
Kraftvoll, elegant und mutig.
 Nachhaltig. Ehrlich. Sozial ausgewählt.
 100% familiengeführte Weingüter
Weine für 30+ Michelin-Sterne
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Weinbeschreibung
«Der Regelbrecher von 1971. Jung, wild und schon jetzt ein Erlebnis.»
Sven
Sommelier bei Vioneers
Steckbrief

Tignanello

Rebsorte
Sangiovese
Cabernet Sauvignon
Cabernet Franc
Ort
San Casciano in Val di Pesa
Land
Italien
Region
Toskana
Flascheninhalt
Alkoholgehalt
14.5% Vol.
Allergene
enthält Sulfite
Trinktemperatur
16 - 18 Grad
Ernte
Handlese
Verschluss
Korken

Dieser Wein ist zertifiziert nachhaltig.

Weinbeschreibung

Kraftvolle Brombeere mit Vanillehauch.

Ein dichtes, dunkles Rubinrot mit violetten Reflexen am Rand, fast blickdicht im Kern. Die Tränen ziehen breit und langsam an der Glaswand herab, ein deutliches Zeichen für Konzentration und Kraft, schon bevor man das Glas an die Nase führt.

In der Nase dunkle Kirsche, Brombeere und Veilchen, unterlegt von Vanille und geröstetem Holz aus dem Barrique. Ein Hauch Tabak und mediterrane Kräuter geben Tiefe, wie ein Streifzug durch die Toskana im Spätsommer, wenn die Trauben fast erntereif in der Sonne hängen.

Am Gaumen kraftvoll und elegant zugleich, die Sangiovese-Säure hält alles frisch, während Cabernet Struktur und Tiefe beisteuert. Die Tannine sind fest, aber fein poliert, wie edler Samt. Das Finale bleibt lang, würzig und mit spürbarem Nachdruck, ohne jemals plump zu wirken.

Tignanello brach 1971 mit den Regeln des Chianti Classico: kein weißer Traubenanteil mehr, dafür Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc sowie Ausbau im kleinen Barrique. Diese Kombination war damals eine kleine Revolution und zählt bis heute zu den Gründungsweinen der Super Tuscans. Ohne diesen Tabubruch sähe Italiens Weinlandschaft heute anders aus.

Die Familie Antinori keltert seit 1385 Wein in der Toskana und gehört zu den ältesten Weindynastien der Welt. Piero Antinori revolutionierte den Betrieb gemeinsam mit Önologe Giacomo Tachis in den siebziger Jahren. Heute führen seine drei Töchter, Albiera, Allegra und Alessia, das Familienunternehmen in bereits sechsundzwanzigster Generation weiter.