Amarone della Valpolicella

Amarone della Valpolicella 2020

89,00 € (118,67 € / l)
Inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten.
#thisisit
Leicht
Schwer
Trocken
Süss
Jugendlich, ungestüm und tiefdunkel.
Sofort verfügbar – Versand in 2–3 Werktagen
 Nachhaltig. Ehrlich. Sozial ausgewählt.
 100% familiengeführte Weingüter
Weine für 30+ Michelin-Sterne
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Weinbeschreibung
«Jetzt dekantieren oder zehn Jahre vergessen – beides lohnt sich.»
Sven
Sommelier bei Vioneers
Steckbrief

Amarone della Valpolicella

Rebsorte
Corvinone
Corvina Veronese
Rondinella
Oseleta
Ort
Illasi
Land
Italien
Region
Venetien
Flascheninhalt
Alkoholgehalt
16.5% Vol.
Allergene
enthält Sulfite
Trinktemperatur
16 - 18 Grad
Ernte
Handlese
Verschluss
Korken

Dieser Wein ist zertifiziert nachhaltig.

Weinbeschreibung

Dunkle Amarena, feiner Zimt.

Tiefes Purpurrot mit violetten Reflexen, am Rand noch keinerlei Reifespuren. Das Glas wirkt fast undurchdringlich, wie Tinte in einem Fässchen auf einem alten Sekretär. Die Tränen ziehen breit und langsam, hier kündigt sich Kraft an: 16,5 Prozent und jede Menge Extrakt.

Getrocknete Kirsche, Amarena und Zwetschge, dazu Zimtstange, Muskat und ein Hauch Espresso. Das riecht nach einer Hofküche im Herbst, in der gerade Zwetschgen mit Zimt eingekocht werden. Jung und primärfruchtig, noch ein wenig verschlossen, aber mit sichtbar enormen Reserven unter der Oberfläche.

Kraftvoll, jung und noch ungestüm: Die Tannine packen fest zu, die Säure hält kräftig dagegen und gibt dem Wein Spannung. Amarena, Zwetschge und Muskat, dazu ein würziger, langer Abgang. Jetzt mit Karaffe und Geduld, oder man lässt ihn noch Jahre im Keller reifen.

Vergoren wird mit lebenden Hefekulturen statt Trockenhefe, rund drei Wochen im Stahl mit nur wenigen Umpumpvorgängen, damit die Extraktion sanft bleibt. Danach lange Reife im Holz und im Stahl, mit auffallend wenig Schwefel. Besonders: ein Amarone am Anfang seines Weges, mit Reserven für viele Jahre.

Die Familie Anselmi lebt dort, wo ihre Reben stehen: im Val di Mezzane, umgeben von Haselnuss- und Eichenwäldern, Olivenhainen und alten Weinbergen. Wer mag, übernachtet direkt auf dem Gut im Bio-Agriturismo. Sohn Marco wird bereits im Weinberg angelernt, die vierte Generation steht damit schon ungeduldig in den Startlöchern.