Paul Gerrie Vineyard Pinot Noir 2022
Paul Gerrie Vineyard Pinot Noir
Wilde Beere mit getrockneter Kirsche.
Im Glas zeigt sich dieser Pinot Noir in hellem Rubinrot mit zartem Granatschimmer, transparent genug, um seine kühle Herkunft sofort zu verraten. Die Farbe wirkt nicht laut, sondern präzise, wie polierter Kirschsaft auf feinem Porzellan: elegant, klar und mit stiller Spannung.
In der Nase kommt rote Blüte zuerst, dann getrocknete Kirsche, Rainier-Kirsche und wilde Beeren. Dahinter ziehen Leder, Piniennadel, warme Backgewürze und ein Hauch Waldboden auf. Kein parfümierter Show-Pinot, eher ein leises Lagerfeuer am Rand eines Oregon-Waldes, kühl und kontrolliert.
Am Gaumen bleibt er drahtig, saftig und präzise. Die Kirsche trägt, die wilden Beeren drücken nach, die Säure hat Grip wie feines Schleifpapier. Die Tannine stehen fest, aber nicht breitbeinig. Der Abgang bleibt würzig, mineralisch und erstaunlich ruhig.
Der Paul Gerrie Vineyard liefert 100 Prozent Estate Fruit von tiefen Vulkanböden nördlich des ursprünglichen Cristom-Anwesens. Handlese, native Hefen, Ganztraubenanteil und unfiltrierte Abfüllung geben ihm Kanten, Herkunft und Spannung. Besonders ist seine Mischung aus leiser Kraft, Säurezug und vulkanischer Würze.
Tradition trifft Innovation: Familie Gerrie setzt auf nachhaltigen Premium-Weinbau im Willamette Valley, Oregon.
Cristom Vineyards, seit 1992 ein Familienbetrieb in den Eola-Amity Hills von Oregon, ist ein Paradebeispiel für ein erfolgreiches Familienweingut, das den Spagat zwischen Nachhaltigkeit und Performance meistert. Die Familie Gerrie, ursprünglich aus Pittsburgh, Pennsylvania, benannte das Weingut 1992 nach ihren Kindern Christina und Tom (ChRIS-TOM) und hat sich der Herstellung außergewöhnlicher Weine verschrieben. Auf einer Rebfläche von rund 36 Hektar kultiviert das Weingut vorrangig Pinot Noir und Chardonnay. Die Philosophie des Weinguts fußt auf der tiefen Verbindung zur Natur und der Überzeugung, dass die Qualität des Weins bereits im Weinberg entschieden wird. Cristom Vineyards zeichnet sich durch seine familiäre Atmosphäre aus, wobei sich die zweite Generation der Gerrie-Familie, dabei maßgeblich Tom Gerrie als Winzer, der Pflege des Erbes und der Weiterentwicklung innovativer Weinbau- und Kellertechniken verschrieben hat. Ihr ökologischer Fokus und die biodynamischen Anbaumethoden tragen zur Einzigartigkeit ihrer Weine bei, die in der Weinwelt besonders in Amerika aber auch neuerdings in Europa höchste Anerkennung finden. 2023 war das Weingut zum achten Mal in Folge unter den Top 100 Weingütern der Welt des Wine & Spirits Magazins. Die Weine werden in den besten Restaurants der Welt serviert.
Zum Weingut
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Paul Gerrie Vineyard Pinot Noir 2022
«Oregon-Pinot mit Grip, Rauch und leiser Muskelspannung.»
Wilde Beere mit getrockneter Kirsche. |
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Im Glas zeigt sich dieser Pinot Noir in hellem Rubinrot mit zartem Granatschimmer, transparent genug, um seine kühle Herkunft sofort zu verraten. Die Farbe wirkt nicht laut, sondern präzise, wie polierter Kirschsaft auf feinem Porzellan: elegant, klar und mit stiller Spannung. |
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In der Nase kommt rote Blüte zuerst, dann getrocknete Kirsche, Rainier-Kirsche und wilde Beeren. Dahinter ziehen Leder, Piniennadel, warme Backgewürze und ein Hauch Waldboden auf. Kein parfümierter Show-Pinot, eher ein leises Lagerfeuer am Rand eines Oregon-Waldes, kühl und kontrolliert. |
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Am Gaumen bleibt er drahtig, saftig und präzise. Die Kirsche trägt, die wilden Beeren drücken nach, die Säure hat Grip wie feines Schleifpapier. Die Tannine stehen fest, aber nicht breitbeinig. Der Abgang bleibt würzig, mineralisch und erstaunlich ruhig. |
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Der Paul Gerrie Vineyard liefert 100 Prozent Estate Fruit von tiefen Vulkanböden nördlich des ursprünglichen Cristom-Anwesens. Handlese, native Hefen, Ganztraubenanteil und unfiltrierte Abfüllung geben ihm Kanten, Herkunft und Spannung. Besonders ist seine Mischung aus leiser Kraft, Säurezug und vulkanischer Würze. |