Feudo di Mezzo 2014
Feudo di Mezzo
Feudo di Mezzo
Kirschrauch auf Lavastein
Im Glas steht dieser Etna Rosso in transparentem Rubinrot mit leicht granatrotem Rand. Die Farbe wirkt nicht schwer, sondern gespannt und durchlässig, wie Kirschsaft über schwarzem Lavastein. Schon optisch zeigt er diese vulkanische Eleganz, die eher zieht als drückt.
Die Nase bringt Sauerkirsche, rote Pflaume und getrocknete Orangenschale, dazu Rauch, Fenchelsaat, mediterrane Kräuter und eine salzige Steinspur. Das ist Nerello Mascalese mit Ätna-DNA: nicht marmeladig, nicht gefällig, sondern wie roter Burgunder mit schwarzem Vulkanstaub unter den Fingernägeln.
Am Gaumen bleibt er schlank, sehnig und vibrierend. Kirsche, Blutorange und rote Pflaume treffen auf griffiges Tannin, das wie Lavagestein unter der Zunge knirscht. Die Säure zieht sauber durch, der Abgang bleibt rauchig, salzig und lang nachhallend.
Der Wein stammt aus der Contrada Feudo di Mezzo bei Castiglione di Sicilia, einer der prägnanten Etna-Zonen. Nerello Mascalese, alte Reben, vulkanische Böden und Ausbau in großem Holz formen ihn. Besonders ist sein Mix aus roter Frucht, Rauch, Höhe und steiniger Spannung.
Cusumano, 2000 von den Brüdern Diego und Alberto gegründet, zählt zu Siziliens größten Weinproduzenten mit über 450 Hektar. Das Weingut spiegelt die Vielfalt der sizilianischen Terroirs wider, von San Giacomo im Süden bis Ficuzza bei Palermo. Die neue Kellerei Alta Mora am Ätna markiert einen Meilenstein. Mit Sorten wie Nero d’Avola, Cabernet Sauvignon und Chardonnay produziert Cusumano qualitativ hochwertige Weine, von Degustatoren als "erstaunlich" bewertet.
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Feudo di Mezzo
2014
Kirschrauch auf Lavastein
Im Glas steht dieser Etna Rosso in transparentem Rubinrot mit leicht granatrotem Rand. Die Farbe wirkt nicht schwer, sondern gespannt und durchlässig, wie Kirschsaft über schwarzem Lavastein. Schon optisch zeigt er diese vulkanische Eleganz, die eher zieht als drückt.
Die Nase bringt Sauerkirsche, rote Pflaume und getrocknete Orangenschale, dazu Rauch, Fenchelsaat, mediterrane Kräuter und eine salzige Steinspur. Das ist Nerello Mascalese mit Ätna-DNA: nicht marmeladig, nicht gefällig, sondern wie roter Burgunder mit schwarzem Vulkanstaub unter den Fingernägeln.
Am Gaumen bleibt er schlank, sehnig und vibrierend. Kirsche, Blutorange und rote Pflaume treffen auf griffiges Tannin, das wie Lavagestein unter der Zunge knirscht. Die Säure zieht sauber durch, der Abgang bleibt rauchig, salzig und lang nachhallend.
Der Wein stammt aus der Contrada Feudo di Mezzo bei Castiglione di Sicilia, einer der prägnanten Etna-Zonen. Nerello Mascalese, alte Reben, vulkanische Böden und Ausbau in großem Holz formen ihn. Besonders ist sein Mix aus roter Frucht, Rauch, Höhe und steiniger Spannung.