La Moza 2025
La Moza
La Moza
Dunkle Himbeere mit Kirschschiefer.
Im Glas leuchtet ein klares Kirschrot mit violetten Reflexen und mittlerer Farbtiefe. Am Rand wirkt der Wein beinahe durchscheinend, eher Seidentuch als Samtvorhang. Seine schlanke Erscheinung passt zur feinen Rufete und kündigt Frische statt spanischer Schwergewichtigkeit an, vom ersten Blick an.
Die Nase erzählt von Sauerkirsche, Walderdbeere und dunkler Himbeere. Getrocknete Kräuter, grüner Tee und ein Hauch Holzkohle legen sich darunter. Das Schiefergestein scheint förmlich mitzusprechen: kühl, rauchig und geradlinig, während die rote Frucht charmant die ernste Miene auflockert.
Am Gaumen bleibt La Moza herrlich saftig und leichtfüßig. Sauerkirsche und rote Johannisbeere treffen auf Kräuterwürze, Graphit und feinen Rauch. Die Säure zieht eine klare Linie, geschmeidige Tannine geben Halt, und der trockene Abgang klingt mineralisch, würzig und angenehm herb aus.
Die Rufete stammt von über 60 Jahre alten Reben auf Schieferböden. Handlese, doppelte Selektion und Gärung mit natürlichen Hefen im temperaturkontrollierten Edelstahl bewahren ihre feine Frucht. Zwölf Monate in gebrauchten amerikanischen Eichenfässern geben Struktur, ohne aus dem eleganten Bergwein einen Holzprotz zu machen.
In Mogarraz sagen sich Fuchs und Hase noch Buenas Noches. Im Biosphärenreservat wachsen in ungezähmter Wildnis Agustíns Weinbüsche - versteckt zwischen wildem Rosmarin und Wald.
Im Jahr 2012 gründet Agustín gemeinsam mit seiner Frau Olga das Weingut La Zorra mit angeschlossenem Restaurant - ein wirklicher Familienbetrieb. Besonders kann sich Agustín auf seinen Freund und Kellermeister Ramiro stützen. Denn die beiden verfolgen mit ihrem gemeinsamen Projekt dieselbe Vision: Sie wollen das Erbe ihrer Heimat bewahren und mit neuen, modernen Techniken zeigen, welche Spitzenqualität in den alten Sorten steckt. Und so die ganze Welt zum Staunen bringen. Ein ehrgeiziges Ziel. Besonders liegt ihnen die alte Rebsorte Rufete am Herzen, die sich seit vorrömischer Zeit perfekt auf die wilde Sierra de Salamanca angepasst hat. Ihr Fokus liegt auf Qualität und somit auf kleinen Mengen. Auf ehrlichem und respektvollem Umgang mit der wilden Natur und eben nicht auf der Massenproduktion von billigem Wein. Die Wildnis im Wein spiegelt sich auch in der namensgebenden Füchsin, “La Zorra” wieder, die regelmäßig durch die wilden Weinberge zieht.
Weitere Weine des Weinguts
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La Moza
2025
Dunkle Himbeere mit Kirschschiefer.
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Die Nase erzählt von Sauerkirsche, Walderdbeere und dunkler Himbeere. Getrocknete Kräuter, grüner Tee und ein Hauch Holzkohle legen sich darunter. Das Schiefergestein scheint förmlich mitzusprechen: kühl, rauchig und geradlinig, während die rote Frucht charmant die ernste Miene auflockert.
Am Gaumen bleibt La Moza herrlich saftig und leichtfüßig. Sauerkirsche und rote Johannisbeere treffen auf Kräuterwürze, Graphit und feinen Rauch. Die Säure zieht eine klare Linie, geschmeidige Tannine geben Halt, und der trockene Abgang klingt mineralisch, würzig und angenehm herb aus.
Die Rufete stammt von über 60 Jahre alten Reben auf Schieferböden. Handlese, doppelte Selektion und Gärung mit natürlichen Hefen im temperaturkontrollierten Edelstahl bewahren ihre feine Frucht. Zwölf Monate in gebrauchten amerikanischen Eichenfässern geben Struktur, ohne aus dem eleganten Bergwein einen Holzprotz zu machen.