Funkelnder Granatapfel, zarter Anis.
Klares, leuchtendes Rubin mit leichtem Granatschimmer, deutlich transparenter als ein typischer Amarone. Im Gegenlicht funkelt er wie ein geschliffener Stein im Schaufenster eines Juweliers. Die Schlieren verraten zwar Kraft, doch optisch gibt er sich schlank und fast filigran.
Rote Kirsche, Granatapfel und rote Johannisbeere, dazu Oregano, Anis und eine florale Note von Pfingstrose. Das riecht nach einer Küche, in der Kirschen für eine Crostata entsteint werden, während am Fenster Kräuterbündel trocknen. Viel rote Frucht, wenig Marmelade: ein Amarone in Moll.
Lebendig und saftig statt breit: Die Säure setzt klare Akzente und lässt den Wein trotz hohem Alkohol erstaunlich frisch wirken. Kirsche, Granatapfel und Kräuter, dazu feinkörnige, eher zurückhaltende Tannine. Der Abgang ist lang, würzig und hell. Amarone mit Sommerfrische.
Nach der Trocknung gärt der Most gut drei Wochen im Stahl, danach reift der Wein rund zwei Jahre in gebrauchten französischen 500-Liter-Tonneaux und anschließend im Stahl, damit er ohne Stress in die Flasche kommt. Nur minimal Schwefel. Besonders: ein Amarone, der Eleganz über Muskelspiel stellt.
Bei Falezze trifft Wein auf Kunst: Luca Anselmis Frau Sofia Kherkeladze, georgische Malerin, gestaltet die Etiketten, und im Keller hängt eine Dauerausstellung von ihr und ihrem Vater Niko Kherkeladze. Dahinter steht ein Familienbetrieb, der sein Land seit drei Generationen bewirtschaftet und bereits die vierte Generation im Weinberg anlernt.
Das könnte Dir auch gefallen
Amarone della Valpolicella
Funkelnder Granatapfel, zarter Anis.
Klares, leuchtendes Rubin mit leichtem Granatschimmer, deutlich transparenter als ein typischer Amarone. Im Gegenlicht funkelt er wie ein geschliffener Stein im Schaufenster eines Juweliers. Die Schlieren verraten zwar Kraft, doch optisch gibt er sich schlank und fast filigran.
Rote Kirsche, Granatapfel und rote Johannisbeere, dazu Oregano, Anis und eine florale Note von Pfingstrose. Das riecht nach einer Küche, in der Kirschen für eine Crostata entsteint werden, während am Fenster Kräuterbündel trocknen. Viel rote Frucht, wenig Marmelade: ein Amarone in Moll.
Lebendig und saftig statt breit: Die Säure setzt klare Akzente und lässt den Wein trotz hohem Alkohol erstaunlich frisch wirken. Kirsche, Granatapfel und Kräuter, dazu feinkörnige, eher zurückhaltende Tannine. Der Abgang ist lang, würzig und hell. Amarone mit Sommerfrische.
Nach der Trocknung gärt der Most gut drei Wochen im Stahl, danach reift der Wein rund zwei Jahre in gebrauchten französischen 500-Liter-Tonneaux und anschließend im Stahl, damit er ohne Stress in die Flasche kommt. Nur minimal Schwefel. Besonders: ein Amarone, der Eleganz über Muskelspiel stellt.